| Kunststücke
für Kinder - Rembrandt: Die Nachtwache |
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Autor: |
Brigitte Jünger |
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Produktion: |
DLR / Igel Genius 2009 |
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Regie: |
Brigitte Jünger |
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Musik: |
NN |
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Länge: |
43 Min. |
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Mitwirkende: |
Walter Gontermann, Friedhelm Ptok, Marion Mainka u.a.
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Inhalt: |
Schlimmer als ein Sack voller Flöhe! Der junge
Rembrandt muss es 34 Personen recht machen, als er seine berühmte
„Nachtwache“ malt. Kann er da seine eigenen Ideen noch
durchsetzen?
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| Bemerkungen: |
Mit Rembrandts "Die Nachtwache" behandelt die Reihe "Kunst-Stücke für Kinder"
wieder ein bekannteres Thema. Aber das deutlich höhere
Hörinteresse, das man dieser Folge (im Vergleich zur vorherigen "Der Dreiköngisaltar")
entgegenbringt, liegt nicht allein in der größeren
Vertrautheit begründet, sondern ergibt sich aus der deutlich
interessanteren Darstellung.
Der Wechsel zwischen Informationsvermittlung durch die Erzähler
und Darstellung der Geschichte in den Dialogen ist wesentlich
harmonischer. Man erzählt nicht direkt aus Rembrandts Leben
sondern setzt bei einer Händlerfamilie an, bei der der Vater zu
den 34 dargestellten Personen im beschriebenen Bild gehört. So
beginnt die Geschichte auch mit dem Einlaufen eines Handelschiffes und
schlägt von da eine weite, aber nachvollziehbare Brücke
zur Malerei.
Auf diese Weise zeichnet man ein sehr plastisches Bild der damaligen
Handelsnation und ihren Bürgern. Der Übergang zum Maler
selbst funktioniert recht reibungslos. Auch dass sich nun der Fokus
deutlich mehr auf die Information verlagert, stört da wenig, da
die Texte doch recht interessant gehalten sind und unterhaltsam
dargeboten werden.
Die Umsetzung durch das Deutschlandradio istin vielen Punkten gelungen.
Mit stimmiger Musik- und Geräuschkulisse schafft man eine solide
und glaubhafte Atmosphäre.
Die Erzähler wirken recht lebendig, die Sprecher der Hauptrollen
agieren glaubhaft. Für eine Radio-Produktion sind
allerdings sowohl die Kinder-, als auch die Nebenrollen etwas zu
fahrig geraten. Hier hätte die Regie durchaus mehr "Spiel"
herauskitzeln müssen, es gibt leider einige Passagen, die zu
abgelesen klingen.
Insgesamt eine interessante und kurzweilige Produktion, bei der leider
die Umsetzung etwas hinter den Möglichkeiten zurückbleibt. |
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