| Kurier
Preston Aberdeen (10) Mumien am Trafalger Square |
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Autor: |
Andreas Masuth |
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Produktion: |
Studio Maritim 2010 |
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Bearbeitung / Aufnahme |
Andreas Beverungen / Peter Brandt |
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Titelmelodie: |
Andreas Beverungen |
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Länge: |
66 Min. |
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Mitwirkende: |
Preston Aberdeen: Fritz von Hardenberg
Terry, Botenjunge: Philipp Brammer
Dr. Beveridge: Niels Clausnitzer
Inspektor Hammond: Lutz Riedel
Cedric: Ole Pfennig
O´Grady: Walter von Hauff
Zeitungsverkäufer: Sascha Draeger
Wirt: Andreas Borcherding
Penfold: Udo Schenk
Mrs. Mallock: Ingeborg Christiansen
Mimi Rutherfurt: Gisela Fritsch
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Inhalt: |
Ein wichtiger Auftrag führt Preston
Aberdeen nach London: Wertvolle ägyptische Fundstücke
sollen transportiert werden. Aber kaum im Britischen Museum angekommen,
werden er und Terry Zeugen eines dreisten Raubüberfalls. Dabei
gelingt es den Dieben, aufgrund eines schlimmen Fauxpas Prestons,
unerkannt zu entkommen – mitsamt dem kostbaren
Pharaonenschmuck…
Der Ruf des Kurierdienstes scheint ruiniert. Da spielt das Schicksal
den beiden einen wichtigen Hinweis in die Hand. Und Preston
dämmert es langsam, wer hinter der ganzen Sache stecken
könnte. Er fasst einen tollkühnen Plan, um den
Täter zu entlarven...
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| Bemerkungen: |
Auch in seiner
Jubiläumsfolge gerät Preston Aberdeen wieder einmal in einen
gehörigen Schlamassel. Die fatalen Folgen eines missglückten
Lieferauftrages lassen ihn und seinen Gehilfen Terry in ein
unterhaltsames Abenteuer rund um ägyptische Mumien und
Grabbeigaben geraten. Aber Aberdeen wäre nicht Aberdeen, wenn er
nicht nur den Schlamassel wieder geradeböge, sondern am Ende auch
noch ein paar Verbrecher überführte.
Leider glänzt hier Aberdeens Partnerin Sarah mit Abwesenheit, was
schade ist, denn die Frozzeleien unter den drei Protagonisten und
insbesondere zwischen Preston und ihr, sorgten eigentlich in allen
Folgen für ordentlichen Hörspaß. Dafür gibt es
einen Kurzbesuch von Mimi Rutherfurt, die sich hier in den Fall mit
einbringt. Das ist nett für Fans beider Serien, allerdings
fällt hier das unterschiedlich Tempo der Erzählweisen doch
arg auf. Die Trägheit Rutherfurts passt so gar nicht zum quirligen
Abenteuer des Kuriers.
Entsprechend dem temporeichen Plot und den sehr humorigen Dialogen,
sind auch die Sprecherleistungen sehr locker. Zwar nimmt man es nicht
immer ganz genau und verlässt schonmal leicht den Rollenrahmen.
Das ist aber nur marginal und wird mit einer hörbaren Spielfreude
ausgeglichen.
Bei der Untermalung agiert man wieder sehr solide, die bekannten
Musiken der Reihe, werden um ein paar ägyptisch anmutende Facetten
bereichert, die sich in den Stimmungen gut an die Entwicklung der
Geschichte anlehnen.
Auch diese Jubikäumsfolge von Preston Aberdeen kann gefallen. Man
liefert in allen Bereichen der Produktion zumindest solide Arbeit ab,
und kann, aufgrund der gelungenen Mischung aus Humor, Krimi und
Abenteuer, so eine hörenswerte und sehr unterhaltsame Folge
vorlegen.
Meine
Wertung: + + + |
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