| Lümmel
- Tierische Freundschaft |
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Buch und Regie: |
Florian Fickel |
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Produktion: |
floff / Lübbe Audio 2008 |
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Musik: |
Putte
/ Joschi Kauffmann |
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Länge: |
59 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler:
Christian Rode
Lümmel: Jennifer Antoni
Lilo Langohr: Sabine Menne
Fuchs: Michael Habeck
Schaf: Gerrit Schmidt-Foss
Rabe: Frank Felicetti
Landru: Santiago Ziesmer
Zirkusdirektor: Heiner Heusinger |
Inhalt: |
Ein
Hörspiel über die Verschiedenheit von Lebewesen, die
Akzeptanz gegenüber Anderen und die Wichtigkeit von
Freundschaft.
Lümmel ist kein normaler Esel, ist er nicht, denn
Lümmel hat
drei anstatt zwei Ohren. Als Lümmel wegen seiner drei Ohren
von
den anderen Eseln verstoßen wird, trifft er auf die
Häsin
Lilo. Um Lümmel zu trösten, schlägt Lilo ihm
vor,
Körperteile zu tauschen. Aus der Häsin und dem Esel
werden
zwei Ha-sel, aus dem dazu kommenden Fuchs ein Ha-fu-sel. Alle zusammen
erleben eine großartige Zeit, bis Lümmel erneut auf
die
Gruppe der Esel trifft ... |
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Bemerkungen:
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"Lümmel"
ist ein Hörspiel, dass auf sehr - im postivsten Sinne -
einfache
und sehr anschauliche Weise, den Hörer näherbringt,
dass
"Anderssein" der Normalfall ist. Um diese Prämisse zu beweisen
und
darzustellen, hätte es vielleicht nicht die volle Spielzeit
benötigt, aber immerhin gestaltet man das Ganze recht
ansprechend
und unterhaltsam, so dass erwähnenswerte Längen nicht
vorhanden sind.
Das erwachsenere Ohr mag zwar am dauerhaften Ausstausch von
Körperteilen zwischen Tieren unterschiedlicher Gattung
irgendwann
etwas das Interesse verlieren, bei der eigentlichen Zielgruppe kommt
aber gerade das sehr gut an.
Das Ganze findet zum Glück auch ein Ende, bevor
Christian
Rode als Erzähler den Überblick zu verlieren droht.
Dieser
führt recht ungewöhnlich, aber sehr passend durch das
Hörspiel. Sein lockerer Vortrag wirkt zwar etwas fahrig,
transportiert aber die richtige Stimmung, zumal die sonstigen Sprecher
in ihren Rollen etwas reserviert bleiben müssen.
Dabei ist es floff gelungen, durch die wenig klischeehafte Besetzung,
den Grundstein für die insgesamt guten Leistungen zu legen.
Die kleine Unschönheit, dass man auf dem Cover nur wieder die
bekanntesten Rollen erwähnt, wird auf der
Rückseite
etwas relativert, da man hier adäquat die Namen der
Schauspieler
erwähnt.
Die Umsetzung setzt neben einer plakativen Geräuschkulisse auf
einige Lieder, die weder mir, noch meinem "familieneigenen
Testhörer in der Zielgruppe" wirklich ins Ohr gingen. Die
Spanne
reichte von "gewöhnungsbedürftig" bis
"ohrwurmresistent".
Insgesamt ist "Lümmel" aber eine durchweg unterhaltsame
Produktion, die insbesondere in der Zielgruppe auf viel Gegenliebe
stoßen dürfte. |
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