| Macabros 5 - Die Schreckensgöttin |
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Autor: |
Dan Shocker |
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Produktion: |
Hörspiele-Welt |
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Regie: |
Olaf Seider |
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Musik: |
Matthias Lemcke, Patrik Bishay, Olaf Seider, Kai Becker u. Tom
Steinbrecher |
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Länge: |
77 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Hans-Jörg Karrenbrock
Macabros: Simon Gosejohann
Carminia
Brado: Nandini Mitra
Al Nafuur: Helmut Krauss
Rani Mahay: Konrad Halver
James Fleet: Olaf Seider
sowie Alexandra Mager, Tom Jacobs, Fabian
Harloff, Olaf Pessler, Edda Fischer, Gisela Towe, Oliver Theile und Steffen
Brückner
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Inhalt: |
Mitten auf dem Trafalgar Square in London, am hellichten Tage, wird ein Mann von
einem Hund mit einem menschlichen Totenschädel angefallen und so schwer
verletzt, daß er ins Krankenhaus muß.
Als dieser Höllenhund nur einen Tag
später den Kunstmaler Edgar Laughton angreift ist Björn Hellmark gerade noch
rechtzeitig zur Stelle. Er kann die Bestie töten, doch wo liegt die Verbindung
zwischen diesem ungewöhnlichen Ereignis und dem noch viel unglaublicheren
Verschwindens des Künstlers, der dreißig Jahre weg gewesen war, und dann
urplötzlich ohne jede Erinnerung an diese Zeit wieder aufgetaucht ist? Björn
forscht nach und stolpert kopfüber in die Welt der Schreckensgöttin. |
Bemerkungen: |
Die entscheidende Frage bei dieser Serie ist ja, ob man sich hier im Vergleich
zur ersten Folge steigern konnte. Es gab ja einige Punkte, die von vielen
kritisiert wurden und die sicherlich auch zum großen Teil hätten verbessert
werden können. Ein Jahr ist vergangen, eigentlich Zeit genug, die Mängel zu
beseitigen.
Einige, das war klar, nahm man bewusst in Kauf. Simon
Gohsejohann stand schon in der ersten Folge in der Kritik. Dass an ihm
festgehalten wird, bringt Licht und Schatten. Natürlich verkauft sich der Name
gut und tatsächlich würde ihn eigentlich seine lockere Art für die Rolle
prädestinieren. Was aber letztlich für das Hörspiel zählt, ist seine Leistung
als Sprecher. Die genügt leider einfach nicht den Ansprüchen, die man heute an
ein solches Hörspiel stellt. Da wird einfach zuviel an Endungen verschluckt und
zuwenig geschauspielert. Diesbezüglich konnte ich keinerlei Steigerung
erkennen.
In diesem Genre ist es ohnehin schwer, eine überzeugende
Leistung zu erbringen, um aus dem Gros der Produkte hervorzustechen. Die
Groschenheftromanvorlagen sind oftmals nicht wirklich qualitativ so gut, dass
man mit der Geschichte allein den Hörer fesseln würde. Dies schafft auch die
Schreckensgöttin nicht, deren Story nicht wirklich zum Innovativsten zählt, was
der Markt hergibt und auch nicht wirklich "groß" genug ist, die Spieldauer von
77 Minuten angemessen zu füllen.
Da muss schon eine entsprechende
Umsetzung her, damit man dieses Manko halbwegs rausreißen kann. Aber leider hat
man auch hier auch in diesem Punkt nicht wirklich überzeugen können. Es ist
nicht nur Gohsejohann, der bei den Sprechern keine überzeugende Figur macht,
auch in anderen Fällen hinkt man etwas hinterher. Konrad Halver, der als Rani
Mahey agiert, ist hier leider eine schlechte Wahl gewesen. Da entschuldigt es
auch leider nicht, dass er hier nur ersatzweise eingesprungen ist. Auch
Hans-Jörg Karrenbrock hilft der Geschichte als Erzähler leider auch nicht
wirklich. Sein Stil nimmt letztendlich der Geschichte einfach zu viel
Tempo.
Der Sound ist für das Genre und die heutigen Möglichkeiten
betrachtet, einfach zu dünn geraten. Wenig Musik und Effekte, die eine passende
Kulisse zu unterstützen oder gar aufzubauen wüssten. Da bleibt leider auch noch
Luft nach oben.
So sehr ich der Hörspiele-Welt es gegönnt hätte, die
Scharte von Folge 1 auszuwetzen, so wenig ist es leider gelungen. Schade,
zumindest eine kleine Steigerung wäre nötig gewesen, um die Hoffnung auf eine
stetige Besserung zu erhalten. So, ist diese leider erstmal begraben. |
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