| Männersache
- Hörspiel zum Film |
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Autor: |
Mario Barth und Dieter Tappert |
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Produktion: |
der hörverlag 2009 |
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Regie: |
Gernot Boll und Mario Barth |
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Hörspielbearbeitung und -regie |
Ulrich Sonnenschein |
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Musik: |
Paul Kuhn und Marco Meister |
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Länge: |
95 Min. |
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Mitwirkende: |
Martin Maria Schwarz, Mario Barth, Dieter Tappert, Anja
Kling, Florentine Lahme, Jürgen Vogel, Uwe
Ochsenknecht u. v. a.
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Inhalt: |
Tagsüber arbeitet Paul (Mario Barth) in
einer
Berliner Zoohandlung und abends an seiner Karriere als Komiker. Es
läuft echt mies, bis er Witze über seinen besten
Kumpel Hotte
(Dieter Tappert) und dessen Zusammenleben mit seiner Freundin Susi
(Anja Kling) reißt. Das Publikum rast vor Begeisterung! Doch
Hotte und Susi sind stinksauer . Paul muss sich entscheiden:
Freundschaft oder Karriere?
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| Bemerkungen: |
Mit
"Männersache" kommt Mario Barth nun auch ins Kino und - wie sich
das so langsam immer mehr einbürgert - eben auch ins
Hörspiel.
Nicht jede Filmvorlage eignet sich für eine Hörspielumsetzung
und gerade wenn der Film nur aufgrund optischer Aspekte funktioniert,
wird es für eine gute Hörspielgestaltung schon mal eng.
Aber hier geht es ja um Wortwitz und Humor... also, alles kein Problem...
Denkste!
Der Film ist vorneweg inhaltlich recht dünn. Das wäre auch
kein Problem, wenn er denn mit ordentlich Humor gefüttert
wäre, um so auf den nötigen Unterhaltungswert zu kommen. Aber
auch hier sieht es eher finster aus. Richtige Lacher gibt es kaum,
selbst Schmunzler sind dünn gesäht. Was halbwegs funktioniert
sind ein paar optische Gags, die man eher dem Bereich Slapstick
zuordnen kann. Das bringt einem beim Hörspiel allerdings wenig und
es wird auch nicht lustiger, wenn Martin Maria Schwarz erzählt,
was da passiert. Denn diese trockenen Beschreibungen sorgen eher
für Fremdschämen, denn für gute Unterhaltung.
Überhaupt wirkt nahezu hier alles bemüht. Story, Schauspiel,
Erzählereinsatz, Hörspielumsetzung - hier ist leider
bestenfalls alles B-Ware. Immerhin schafft man damit eine homogene
Leistung, aber ob das wirklich positiv ist?
Wer glaubt, hier ein gutes und vor allem lustiges Hörspiel
serviert zu bekommen, dürfte sich ordentlich irren. Die meisten
potentiellen Konsumenten dürften vermutlich in fünf Minuten
von Barths Bühnenprogramm mehr lachen als hier in 95 Minuten. |
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