| Neues vom Räuber Hotzenplotz |
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Autor: |
Otfried Preußler |
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Produktion: |
WDR 2006 - Der Audio-Verlag |
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Regie: |
Frank-Erich Hübner |
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Bearbeitung: |
Ingeborg Tröndle |
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Musik: |
Twintett, Bernahrd und Raland Vanecek, Thomas Hammer |
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Länge: |
111 Minuten |
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Mitwirkende: |
Hotzenplotz: Michael Mendl

Bild: WDR/Sibylle Anneck
Großmutter: Helga Uthmann
Kasperl: Alexander
Wipprecht
Seppel: Dustin Semmelrogge
Wachtmeister: Tom
Deininger
Rübesamen: Matthias Ponnier
Frau Schlotterbeck: Tana
Schanzara
Erzähler: Gunter Schoß |
Inhalt: |
Kasperl, Seppel und Oberwachtmeister Dimpfelmoser haben ein Problem: der Räuber
Hotzenplotz ist aus dem Spritzenhaus geflohen und hat zu allem Unglück auch noch
die Großmutter entführt.
Nun verlangt er Lösegeld. Kasperl und Seppel
setzten alles daran, die Großmutter zu befreien und Räuber Hotzenplotz wieder
hinter Schloss und Riegel zu bringen.
Teil 1: Bratwurst mit
Sauerkraut
Teil 2: Die Flaschenpost
Teil 3: Die Kristallkugel
Teil 4:
Wastis großer Einsatz |
Bemerkungen: |
Nachdem der WDR bereits zu Beginn des Jahres 2006 die ersten Abenteuer rund um
den berühmten Räuber mit der Pfefferpistole sendete, kommt nunmehr die
Fortsetzung zu Gehör.
Gleichzeitig erscheint das Werk auch in einer sehr
schönen Digi-Pack-Ausgabe des Audio-Verlages, die optisch an die ursprüngliche
Buchvorlage anknüpft.
Auch das Hörspiel kommt sehr traditionell daher. Ganz
bewusst klingt es nach der guten alten (Hörspiel-)zeit, ohne dabei altbacken zu
klingen. Ein ganz entscheidender Faktor ist hierbei die stets untermalende
Musik, die eine vertraute Atmosphäre zu schaffen weiß.
Bei den Sprechern
indes hat man da etwas weniger passend besetzt. Michael Mendl ist zwar ein guter
Sprecher, aber irgendwie ist er kein Hotzenplotz, wenn er sich auch Mühe gibt.
Auch Helga Uthmann kam bei mir als Großmutter nicht sonderlich an. An der
Sprecherleistung an sich, gibt es hier allerdings nichts zu meckern.
Man
kann darüber streiten, ob es sinnvoll ist, einen schon so oft vertonten Stoff
nochmals neu zu produzieren. Aber immerhin, die Geschichte ist nicht umsonst so
erfolgreich. Preußlers Figurenkosmos ist überschaubar, aber die Geschichten sind
stets fantasievoll und haben einen hohen Unterhaltungswert.
Daher ist es
vielleicht ein Muss auch den alten Hotzenplotz noch mal neu zu beleben. Egal wie,
insgesamt muss man das Projekt als gelungen bezeichnen. Die angeführten Mängel
gehen sicherlich mehr in Richtung "Geschmacksache" und was bleibt, ist ein
schönes und nettes Hörspiel, dass sicherlich nicht nur Kindern gefällt. Den
Machern gelang es, auch mich mal wieder in Erinnerungen schwelgen zu lassen... |
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