Nick Knatterton 4 - Die Million im Eimer - Das Geheimnis hinterm Bullauge
  Autor: Manfred Schmidt
  Produktion: DAV 2008
  Regie: Hans-Joachim Herwald
  Musik: Michael Gajare, Alexander Ester
  Länge: 80 min.
 
 
Cover

Mitwirkende:

Erzährler: Rolf Becker
Nick Knatterton: Bernd Stephan
Linda Knips: Steffi Kindermann
Karl Murx: Wolfgang Hartmann
Tilly Tipp: Marisa Calcagno
Der schöne Fritz: Robert Missler
Max. Eberhard Haar
Daisy Shrubber-Steel: Isabella Grothe
Lori Zontal: Traudel Sperber
Mieze Moll: Britta Subklew
Angelo Scampi: Luigi Voca
u. a.

Inhalt:

Nick Knatterton ist mit seinem häuslichen Dasein unzufrieden. Einen unglücklichen Mann, kann seine Frau Linda aber nicht ertragen und so entbindet sie ihn vom Versprechen, nicht mehr auf Ganovenjagd zu dürfen.
Gleich in zwei Fällen darf der gewitzte Ermittler tätig sein - bei der Suche nach der Million eines Fabrikanten, die mitsamt dem Buchhalter verschwunden ist und im Fall der Entführung eines Drehbuchautors.

Bemerkungen:

Wie auch schon bei anderen beliebten Romanfiguren, stieß das vom Autor gewollte Ende des Protagonisten bei den Fans nicht auf Gegenliebe und der Schreiber sah sich genötigt, seinen Helden wieder zu reanimieren.

So musste auch Manfred Schmidt seinen Knatterton aus dem Ehealltag befreien und ihn wieder ermitteln lassen.

Die vierte CD enthält gleich zwei Fälle, was das Tempo der Erzählung deutlich erhöht. Das erhöht zwar die Kurzweiligkeit, leider bleiben aber auch kleine witzige Details, wie sie noch in der Vorgängerfolge zu finden waren, oftmals auf der Strecke. Für meine Geschmack ein etwas zu hoher Preis.

Das Sprechercast kommt diesmal ohne Schwächen aus. Ein richtig rundes Set, bei dem jeder Sprecher zur Figur passt und diese auch mit ordentlich viel Leben füllen kann. Die Stimmen sind einprägsam und bieten durch die Bank eine perfekte Interpretation der überzeichneten Charaktere, ohne sich hemmungslos dem Overacting hinzugeben und die Rolle ins Lächerliche zu ziehen.

Bei der Musik gibt es nichts Neues. Die ausgewählten Stücke passen nicht zum Thema. Hier sollte man sich wirklich etwas einfallen lassen, denn die Musik ist so unpassend, das man sie einfach als störend empfindet.

Formal die beste Folge der jungen Reihe, inhaltlich ist mir das Tempo allerdings zu hoch, vor allem weil es auf Kosten der liebenswürdigen Details geht. Immerhin bekommt man aber zwei Fälle zum Preis von einem, was zumindest die Folge aber zum Antesten sicherlich interessant machen dürfte.

 

Meine Wertung: - - 

 

Link zur Hörprobe

 

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