| Nosferatu - der doppelte Vampir |
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Autor: |
Friedrich Wilhelm Murnau, Bram Stoker |
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Produktion: |
DLF 2004 |
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Regie: |
Klaus Buhlert |
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Bearbeitung: |
Klaus Buhlert |
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Musik: |
Klaus Buhlert |
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Länge: |
89 Min. |
Mitwirkende: |
Erzähler: Manfred Zapatka
Ellen: Karina Plachetka
Jonathan Hutter: Alexander Khuon
van Helsing: Felix von Manteuffel
Graf Dracula: Christian Brückner
Wirtin / Schwester: Christine Glowe
Knock: Michael Klobe |
Inhalt: |
Nach dem Originaldrehbuch von Friedrich Wilhelm Murnau
und Bram Stokers "Dracula"
Trotz eindringlicher Warnungen reist der jungverheiratete Hutter im
Auftrag eines Häusermaklers in die Karpaten, um einen Vertrag mit dem
Grafen Orlog abzuschließen und ihm ein Haus abzukaufen. Der Vampir
willigt ein, reist daraufhin in seinem Schlafsarg nach Deutschland und
bringt die Pest mit. Aufgehalten wird er erst durch das Eros: Hutters
schöne Ehefrau läßt den Grafen durch ein Liebesopfer die Zeit
vergessen. Mit dem ersten Hahnenschrei zerfällt der Vampir im
Morgenlicht.
Bram Stokers 1897 veröffentlichter Briefroman »Dracula« war die Vorlage
zu Murnaus Stummfilm. Aus »Dracula« wird »Nosferatu«. In seinem
epochemachenden Stummfilm aus dem Jahr 1922 inszenierte Murnau das
Grauen über die verworrene Zeit der Weimarer Republik als subtiles
Kammerspiel des Terrors.
Die Hörspielfassung verknüpft dabei über verschiedene
Erzählperspektiven - Tagebucheintragungen, Dialoge, einen Erzähler,
Regieanweisungen und Einstellungsbeschreibungen - sowie einen
suggestiven, an Coppolas »Dracula« erinnernden Sound Prosa und
Filmdrehbuch zu einem eindringlichen akustischen Geschehen. |
Bemerkungen: |
Mit Nosferatu - der doppelte Vampir hat Klaus Buhlert
Bram Stokers Dracula mit der Handlung des Films "Nosferatu" von
Friedrich W. Murnau verknüpft.
Der Inhalt dürfte halbwegs bekannt sein, großartige Überraschungen gibt
es hier nicht, außer dass die schon etwas ausgelutschte
Vampirgeschichte hier in einem neuen und ungewöhnlichen Kleid
daherkommt.
Stilistisch fährt hier Buhlert quasi eine Verlesung eines Drehbuchs mit
verteilten Rollen auf. Die Erzählertexte beschränken sich auf
Bildbeschreibungen und wirken ebenso emotionslos wie auch die einzelnen
Rollen. Den Sprechern kann man insofern keinen Vorwurf machen, dass das
ganze monoton, sprich langweilig, klingt, das scheint hier Absicht zu
sein und trifft alles, nur leider nicht meinen Nerv.
Zwar kann man mit dieser Geschichte ohnehin noch kaum überraschen,
dennoch so dröge und langweilig muss man sie denn nun auch nicht
erzählen. Mag sein, dass diese Version irgendeinen Anspruch an was auch
immer hat - am meinem Geschmack zog das hier deutlich vorbei.
Meine
Wertung: + + |
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