NOW Akte 1/2008
  Autor: Farelia¿
  Produktion: Farelia¿ 2008
  Regie: Farelia¿
  Musik: Andreas Max, Box75
  Länge: 90 Min + 9 Min. Bonusmaterial
 


Mitwirkende:

Erzähler: Paul Simon Ramm
Ellie Lindemann: Jessica Ramm
Paul Steiner: Andreas Klein
David Brockmann: Stephan Pfeiffer
Sybille Lehner: Svenaj Loth
Klaus Armbruster: Nico Wank
Gregor: Herr Müller
Lukas Stürmer: Matthis Kuch
Leon Stürmer: Silas Kuch
von These / Wendland: Oliver Hildebrand
Adolf Hitler: Bert Stevens
Oberst: Thorsten Senger
Gräfin: Gaby Buffe
Harry Newman: Tobias Graf-Carl
Fremder: Ulrich Wosylus
Steward Angerer: Marcus Görner
Ingrid Krüger: Stephanie Lorenz
1. Offizier Wittemann: Ronald Salert
Kapitän Max Pruss: Horst Kurth
Chefsteward Krämer: Johannes Osmond
Kabinenjunge Fritz: Felix Rex
Pizzabote: Frank Beutel
Berta Schindele: Erna Mabry
Oberkommissar Bechtle: Heike Hülsebus
Kommissar Schenzle: Konstantin Dinerstein
Schwarze Hand: Mark Klein, Dustin Waters
Klotho: Liane Bertsch
Lachesis: Steffi Kuhn
Atropos: Vera Beutel

Inhalt:

"Ist die deutsche Bundeskanzlerin in Wahrheit ein CIA Klon?
Besteht tatsächlich eine verhängnisvolle, dunkle Verbindung zwischen Osama Bin Laden, American Steel und dem Vatikan?
Welches schreckliche Geheimnis verbirgt sich hinter dem schicksalhaften, letzten Flug des Luftschiffes LZ 129 im Mai des Jahres 1937?
Und was hat das alles mit den Dopingskandalen der Tour de France zu tun?

Die Studenten der WG Sophie - Scholl - Straße Nr. 12 verstricken sich in einem Netz von schrecklichen Enthüllungen, empörenden Skandalen und atemberaubenden Verschwörungen."


Bemerkungen: MIt NOW wandelt Farelia¿ auf neuen Wegen und wandelt im Genre des Myteriösen irgendwo im Bereich von Serien wie Offenbarung 23, Schattenreich und Die Schwarze Sonne. Die Story ist im Hauptplot recht eingängig. Die Geschichte um die Studenten-WG bringt ein bisschen des altbekannten Flairs der anderen Produktionen des Hauses mit. Daneben gibt es einen Plot, der sich um die Geschichte des letzten Flugs der Hindenburgh dreht. Dieser hängt - passend zum Luftschiffthema -  inhaltlich etwas in der Luft. Dazu kommt noch ein Einwurf, der die Verwirrung zusätzlich noch etwas größer macht. Auch wenn es sich nur um die Auftaktfolge handelt, wäre eine etwas deutlichere Linie schon dienlicher gewesen.

In der Darstellung sind die positiven Anteile ebenfalls beim Hauptplot. Die Geschichte ist grundsätzlich recht gut und spannend und hat nur zu Anfang ein paar unnötige Längen, als es zu einer doch sehr aufgesetzt wirkenden Diskussion kommt, die dem Hörer schon gewaltig auf den Nerv gehen kann. Sieht man davon ab, bekommt man eine unterhaltsame Story, die sich zwar bekannter Klischees bedient, aber einen recht vielversprechenden Verlauf nimmt.

Der Plot rund um die Hindenburgh hingegen ist zwar thematisch interessant, leidet aber ein wenig unter den Sprecherleistungen, die hier durch die Bank einfach zu künstlich, zu gewollt klingen. Da ja auch der Verlauf der Geschichte allgemein bekannt ist, wird dieser Handlung auch zuviel Raum eingeräumt, der nicht wirklich mit ansprechenden Dialogen gefüllt wird. Hier wäre weniger sicherlich mehr gewesen.

Die Produktion stammt von einem Label, dass zum etablierten Amateurbereich zählt. Daher gibt es hier wenige großen Namen. Immerhin tummeln sich ein paar Stimmen aus dem Dunstkreis der Hörfabrik, wenngleich diese im undankbaren Hindenburgh-Plot etwas unter ihren Möglichkeiten bleiben.
Immerhin hat man in der Anzahl der Sprecher ordentlich was zu bieten. In dem beachtlich großen Cast gibt es zwar einige Schwächen aber im Großen und Ganzen doch auch einige überraschend gute Leistungen.


Die erste Folge der neuen Reihe legt einen eher durchwachsenen Serienstart vor. Natürlich dürfen in diesem Genre offene Fragen bleiben, allerdings hätte ich mir ein wenig mehr an ahnbaren Verknüpfungen gewünscht. Aber immerhin lässt mich der Hauptplot auf eine Fortführung hoffen, die das Thema etwas runder werden lässt.

Meine Wertung: + / -
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