| Die Irrfahrten des Odysseus - Europa Originale (7) |
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Autor: |
nach Homer |
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Produktion: |
Europa 1967 / 2005 |
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Regie: |
Claudius Brac |
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Bearbeitung: |
Claudius Brac |
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Länge: |
52 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Hans Paetsch
Athene: Susanne Hartau
Odysseus: Benno
Gellenbeck
Iphitas: Konrad Halver
Eurylochos: Helmuth Kolar
Zyklop:
Rudolf Fenner
Die Riesen
Hermes: Peter Folken
Circe: Dagmar
Dorsten
Theiresias: Horst Fleck
Charybdis: Dagmar Dorsten
Skylla: Heike
Kintzel
Poseidon: Konrad Halver
Leukothea: Susanne Hartau
Nausikaa:
Irmi Boden
Phäakenkönig: Heinz Fabian
Telemach: Konrad Halver
Antinoos:
Horst Fleck
Penelope: Heike Kintzel
Freier: Helmut Kolar |
Inhalt: |
Auf seiner (langen) Heimfahrt nach Ithaka muss "der listenreiche" Odysseus
unglaubliche Abenteuer bestehen. Er begegnet dem einäugigen Zyklopen und der
(mächtigen) Zauberin Circe, die seine Gefährten in Schweine verwandelt. Er muss
sogar in die Unterwelt hinabsteigen, ohne zu wissen, ob er die Sonne
Griechenlands je wiedersehen wird. Wer weiß, ob er alle Gefahren ohne den Schutz
der Göttin Athene überstanden hätte? Aber als er endlich nach Hause gefunden
hat, erwartet ihn dort die schwerste Prüfung. |
Bemerkungen: |
Ganz tief aus dem Europa-Keller kommt diese Produktion. Über ihr Erscheinen
werden sich alle gefreut haben, die bislang erfolglos auf Flohmärkten diesem
Hörspiel hinterhergerannt sind.
Die Odyssee wird hier in der für Europa
typischen Kürze abgehandelt, die wichtigsten Eckdaten sind enthalten - Platz für
Spielereien bleit da natürlich keiner.
Die Produktion wartet mit den für
diese Zeit üblichen Europa-Sprechern auf, was ja auch einer der schönsten
Aspekte dieser Neuauflage ist. In diesem Punkt hat man ja bei Europa (früher)
selten etwas anbrennen lassen und so kann man auch hier richtig guten Sprechern
lauschen.
Ein typisches Europahörspiel ist es allerdings trotzdem nicht.
Es sind im Hörspiel Elemente enthalten, die doch sehr nach Theater klingen und
vielleicht zum klasssichen Thema passen, im Hörspiel doch etwas ungewöhnlich
wirken. Das gibt dem Ganzen zwar einen etwas hochwertigen Anstrich, der aber
tatsächlich nur Fassade ist.
Das Hörspiel mit heutigen Maßstäben zu
messen, wäre sicherlich nicht fair. Die Produktion hat vierzig Jahre auf dem
Buckel und stammt aus einer Zeit in der Europa noch in den Kinderschuhen steckte
und sich das Genre alleine erarbeiten musste - es gab damals ja außer dem Radio
keinerlei Konkurrenz, an der man sich hätte orientieren können.
Für die
Zielgruppe der Serie "Die Originale" sind die "Irrfahrten" ein Muss - wer hier
ohne Nostalgiebonus als "Nur-Hörer" ans Werk geht, wird wohl eher enttäuscht
werden. |
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