| Die Abenteuer und Irrfahrten des Odysseus |
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Autor: |
Karlheinz Koinegg nach Homer |
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Produktion: |
WDR 1999 - der hörverlag |
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Regie: |
Joachim Sonderhoff |
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Bearbeitung: |
Karlheinz Koinegg |
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Musik: |
James Reynolds / Michael Villmow |
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Länge: |
153 Min. |
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Mitwirkende: |
Alkinoos: Hanns-Jörg Krumpholz
Athene: Susanne Flury
Freundinnen
Nausikaas: Maria Faust, Silke Linderhaus
Fuchs: Ernst H. Hilbich
Helios:
Jochen Kolenda
Hermes: René Heinersdorff
Julia: Johanna
Bergmann
Kalypso: Silke Natho
Kassandra: Therese Hämer
Lotosesser:
Ernst H. Hilbich
Mopsos: Wolf Aniol
Nausikaa: Bianca Hein
Odysseus:
Torben Kessler
Penelope: Gabrielle Odinis
Polyphem: Götz Argus
Sirenen:
Maria Faust, Silke Linderhaus
Sänger: Bernt Hahn
Teiresias: Bernd
Kuschmann
Telemachos: Alexander von Mokos
Thersites: Wolfgang
Hinze
Zyklop: Vittorio Alfieri
u.a. |
Inhalt: |
1. Teil: Das trojanische Pferd
2. Teil: Die Insel der Zyklopen
3. Teil:
Der König der Winde
4. Teil: Odysseus in der Unterwelt
5. Teil: Die Rinder
des Sonnengottes
6. Teil: Die Rache des Odysseus
Fast jeder kennt sie,
die Abenteuer des listigen Odysseus - vor fast 3000 Jahren hat der griechische
Dichter Homer sie zum ersten Mal erzählt. Wie Odysseus mit Hilfe eines
Holzpferdes die mächtige Stadt Troja besiegte, wie er dem einäugigen
Menschenfresser Polyphem entkam und wie er fast die ganze Welt kennen lernte -
eine Geschichte aus dem antiken Griechenland von Karlheinz Koinegg neu
erzählt |
Bemerkungen: |
Karlheinz Koinegg - ohnehin ein Held des Radiohörspiels - zeigt in seiner
Bearbeitung der Homerschen Odyssee, dass man aus einem klassischen Stoff im
Medium Radio doch ein deutlich mehr an Unterhaltung herausziehen kann, als man
es vermuten dürfte.
Auch wenn die Bearbeitung mehr die Zielgruppe bei den
Kindern vermuten lässt, ist diese Produktion auf jeden Fall auch für Erwachsene
ein Gewinn. Denn die Verzierung des Grundthemas mit vielen kleinen, höchst
kreativen Ideen ist schon eine Klasse für sich.
Eine dieser Ideen ist
die Beimischung der beiden Weggefährten, einmal der der sächselnde Sozialist
Thersites, zum anderen der von Circe in ein Schwein verwandelte Mopsos. Die
beiden Figuren erfüllen die klassische Comedy-Aufgabe von "Weißgesicht und
Rotnase" so mit Leben, dass Odysseus selbst hier und da fast zur Nebensache
gerät.
Joachim Sonderhoff hat das Werk Koineggs exzellent in Szene
gesetzt - ein großer Sprecherstab mit markanten Stimmen tut sein Übriges für
eine durchaus gelungene Produktion.
Mit mehr als 2 ½ Stunden Laufzeit
hat man auch eine ideale Schnitt gefunden. Genau richtig für eine angemessene
Darstellung der Odyssee und zur Vermeidung von Langeweile. |
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