| Ohne sicheres Wissen |
| |
Autor: |
Michael Larsen |
| |
Produktion: |
NDR 2003 |
| |
Regie: |
Andrea Getto |
| |
Bearbeitung: |
Andrea Getto |
| |
Länge: |
54 Min. |
| |
|
|
Mitwirkende: |
Martin Molberg: Martin Engler
Natascha Noiret: Sascha Icks
Jack Roth
Pascal: Wolf-Dietrich Sprenger
Kommissar Klinker: Michael Altmann
Lindvig:
Peter Jordan
Stig Plauen: Peter Franke
Hoff: Volker Hanisch
Marianne:
Susanne Wolff
Katja Brügger, Klaus Dittmann, Kai Hufnagel, Wibke Maus, Tobias
Persil, Uli Pleßmann, Judith Rosmair, Samuel Weiss, Frank Peczorek
|
Inhalt: |
Zu Beginn: ein Photo. Es zeigt Monique beim Sex mit einem fremden Mann. Monique
ist Molbergs Freundin. Monique ist tot. Mit nichts als dem Photo in der Hand,
umnebelt von Whiskey und Barbituraten, macht Molberg sich auf die Suche. Nach
dem Mörder seiner Freundin, nach dem Mann auf dem Photo. Und der Wahrheit seiner
Erinnerungen. Führte Monique ein Doppelleben? Wer war sie und warum musste sie
sterben?
Je tiefer Molberg in den Fall eindringt, desto mehr lösen sich alle
Gewissheiten auf. Bislang glaubte er an die Beweiskraft von Bildern, doch das
Photo von Monique ist gefälscht. Es wurde digital manipuliert. Immer tiefer
gerät Molberg in die Welt der Industriespionage. Und immer dringlicher stellt
sich ihm die Frage: Was ist die Wirklichkeit? Wirklichkeit wird, was die Bilder
sagen, und nicht umgekehrt, formulierte der Philosoph Baudrillard schon vor mehr
als 15 Jahren. Am Ende jedenfalls weiss Molberg nichts mehr: "Ich kann keinen
Unterschied sehen, nirgendwo." |
Bemerkungen: |
Ein recht interessantes Stück, dem sich der NDR da angenommen hat, ein Krimi mit
Tiefgang, den man nicht unbedingt aufgrund der derben Handlungselemente erwarten
würde. Molbergs Allerdings hat man hier im Verhältnis zur rohen Geschichte doch
etwas zu viel Zurückhaltung bei der Produktion geübt. Hier hätte es ruhig etwas
knalliger zugehen dürfen.
|
|