| Heissen Dank fürs kalte Buffet |
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Autor: |
Rolf und Alexandra Becker |
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Produktion: |
BR 1969 - der hörverlag |
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Regie: |
Heinz-Günter Stamm |
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Musik: |
Konrad Elfers |
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Länge: |
185 Min. |
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Mitwirkende: |
Paul Verhoeven, Günther Ungeheuer, Peter Pasetti, Karin Hübner, Herbert
Fleischmann, Gerd Baltus, Paul Dahlke, Reinhard Glemnitz, Margot Philipp, Stefan
Matousch, Alexandra von Bajar, Eberhard Müller Emau, Gerhild Diddusch, Horst
Sachtleben, Dietrich Thoms, Joachim Wichmann, Louise Wichmann, Dieter Wieland
u.v.a. |
Inhalt: |
Ein seltsamer Zufall, dass etliche Leute an rätselhaften Herzattacken sterben,
mit denen Gelegenheitsdetektiv Paul Cox kurz zuvor noch ein Gläschen trank.
Dieser Ansicht ist auch der ermittelnde Polizeiinspektor. Um den Verdacht von
sich abzuwenden, bleibt Cox nur die Möglichkeit, den wahren Täter zu finden. Ob
es etwas zu bedeuten hat, dass die Toten alle irgendwelche Erbansprüche an den
Textilunternehmer Antoine Lefèvre besaßen?
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Bemerkungen: |
Paul Cox erlebt ein Abenteuer, das ich bislang noch gar nicht kannte. Den
"Heissen Dank fürs kalte Buffet" ist mir in der Radiofassung bislang noch nie
über den Weg gelaufen und so bin ich froh, dass der hörverlag diese Produktion
nun aufgegriffen und in die Regale der Händler gebracht hat.
Cox gerät
hier mal wieder in einen gehörigen Schlamassel, aus dem er sich in 185 Minuten
Spielzeit befreien muss. Eine Dauer, in der ein solcher Stoff heute keine
Umsetzung im Radio mehr fände, sondern vermutlich auf zwei Radiostunden
zusammengestrichen würde.
Ein Segen für den Fan der schönen langen
Radiohörspiele aus den 50er und 60er Jahren, vielleicht etwas zu langatmig für
heutige Hörgewohnheiten. Hier nimmt man sich die Zeit für (unnötige) Wendungen
und lange Dialoge, deren Quintessenz man auch in zwei Sätzen zusammenfassen
könnte.
Das geht natürlich zu etwas Lasten der Spannung, denn über 3 volle
Stunden lässt sich kein Hörspiel dauerhaft prickelnd halten. Richtig packend
wird es da meistens nur an den ursprünglich gesetzten Cliffhangern, die aber
hier in der fortlaufenden Story etwas ihren Zweck verloren haben.
Was auf
jeden Fall eine Bank ist: Die Sprecher - hier hat sich - wie üblich - der BR
nicht lumpen lassen und eine nicht nur in der Papierform ansprechende Besetzung
zusammengestellt. Günther Ungeheuer als Paul Cox und Peter Pasetti als Thomas
Richardson decken hier gemeinsam die seltsamen Machenschaften auf und sind in
ihren Rollen mindestens genauso exzellent, wie man es von ihnen erwarten
kann.
Alles in allem ist das Hörspiel auf jeden Fall ein Muss für alle
Fans des guten alten Radiokrimis, denn das Zusammentreffen der großen
Krimiautoren Rolf und Alexandra Becker, dem Regisseur Heinz-Günther Stamm und
großer Sprecher wie Peter Pasetti, Günther Ungeheuer oder Paul Verhoeven bringt
im Ergebnis eine richtig gute Krimiunterhaltung. |
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