Die Playmos (11) Alarm im Hafen
  Autor: Simon X. Rost
  Produktion: floff - Lübbe Audio 2009
  Regie: Florian Fickel
  Musik: Putte
  Länge: 53 Min.
 


Mitwirkende:

Erzähler: Gerrit Schmidt-Foß
Tobi: David Wittmann
Mutter: Ulrike Stürzbecher
Sam: Ricardo Richter
Emil: Nicolas Artajo
Liv: Guiliana Jakobeit
Captain Tolle: Santiago Ziesmer
Zoodirektorin: Regina Lemnitz
Kommissar Einstern: Michael Pan
Kommissar Zweistern: Bernd Rumpf
Frau Boltke: Claudia Urbscheit-Mingues
Schnapp: Hartmut Neugebauer

Inhalt:

Auf einem Schiff sollen Tiere geschmuggelt werden, die gemeine Diebe aus dem Zoo geklaut haben. Nur, auf welchem Schiff? Der Hafen ist groß. Die Playmos haben eine heiße Spur, doch die Polizei verbietet ihnen die Ermittlung; bis sie selbst nicht mehr weiter weiß und die Freunde erneut die Fährte aufnehmen ...


Bemerkungen: Die Playmobil Hafenwelt dient hier als Schauplatz für einen eher klassischen Kinderkrimi. Auch wenn man sich hier einiger themengerechter Elemente bedient, sind diese allerdings recht austauschbar. Hier hätte ich mir doch etwas mehr maritimen Bezug gewünscht.

Die Geschichte an sich ist recht nett und bietet ein für die Zielgruppe ausreichend spannendes Abenteuer.

Die Umsetzung ist gewohnt spartanisch. Die Handlung wird nicht sonderlich von einer Soundkulisse getragen. Mehr als ein paar plakative Geräusche, die ein wenig an den Handlungsort erinnern sollen gibt es kaum.

Die Sprecher haben hier keinen leichten Stand. Die Rollen schreien nach Overacting, und so lassen sich die Leistungen hier nur schwer angemessen beurteilen. Die Art, wie die Sprecher eingesetzt werden, wird Kenner der Reihe nicht überraschen. Neueinsteiger - insbesondere die, die nicht unmittelbar zur Zielgruppe gehören - werden die diversen "spaßigen" Interpretationen schon etwas gewöhnungsbedürftig finden. Highlight ist diesbezüglich der nachplappernde Assistent des Kommissars.


Innerhalb der Reihe ist "Alarm im Hafen" schon eher eine bodenständige Folge. Wer mit den Konzept der "Playmos" gut leben kann, der bekommt insofern eine recht gute Geschichte geboten.

Mein familieneigener Testhörer in der Zielgruppe fand sie gut, aber das Thema war ihm doch ein wenig zu unspektakulär.
 
Meine Wertung:
Zurück zur Übersicht


































Die Playmos (12) Im Reich der Feen
  Autor: Simon X. Rost
Produktion: floff - Lübbe Audio 2009
  Regie: Florian Fickel
  Musik: Putte
  Länge: 58 Min.
 

Mitwirkende:

Erzähler: Gerrit Schmidt-Foß
Tobi: David Wittmann
Mutter: Ulrike Stürzbecher
Sam: Ricardo Richter
Emil: Nicolas Artajo
Liv: Guiliana Jakobeit
Captain Tolle: Santiago Ziesmer
Fee Röschen: Marie Birstedt
Feenkönigin: Claudia Urbscheit-Mingues
Zauberer Parafito: Christian Schult
Hexe Schrapnella: Barbara Ratthey
Mina: Lucie Hollmann

Inhalt:

Im Reich der Feen geschehen seltsame Dinge. Der Zauberer Parafito verlangt den Edelsteinschatz der Feen, ansonsten werden alle Blumen verdorren. Die Playmos kommen hinter sein Geheimnis, doch Emil wird verzaubert und Sam nascht am verbotenen Popcornbaum. Wie gut, dass Liv auf die Hexe Schrapnella trifft. Wie gut, dass die Playmos einen Plan haben ...


Bemerkungen: Bei dieser Folge wurde es sogar meinem familieneigenen Testhörer in der Zielgruppe schwindelig und er mochte sie nicht zu Ende hören. Ich selbst benötigte dafür allerdings auch ein paar Anläufe.

Vom Plot her ist dabei gar nicht so viel zu beanstanden. Eine recht einfach gestrickte Feen- und Zauberergeschichte. Die zudem auch recht Vergnügliches zu bieten hat.

Die nervige Figur der Fee Röschen, die ohne einer bestimmten Regel zu folgen, hier und da mal ein "chen" an irgendwelche Worte hängt, hätte man vielleicht noch mental verkraftet. Richtig heftig wird es allerdings als die Playmos unmittelbare Bekanntschaft mit der Zauberei  machen und fortan beim Sprechen blubbern oder als Kröte, Ochse und Esel ihre Sätze mit entsprechenden Lauten versehen müssen. Das zehrt wirklich an den Nerven und dürfte die Eltern, die die Playmos als Alternative zum trötenden Elefanten ansehen, vom Regen in die Traufe bringen.

Positiv muss man allerdings die Auftritte von Barbara Ratthey und Christian Schult bewerten, die als Kräuterhexe bzw. Zauberer wirklich eine gute Figur abgeben und die Rollen nicht im Überschwang der allgemeinen Albernheit überzeichnen.

Recht gelungen ist auch der kleine Cliffhanger am Ende, wobei ich mir nicht sicher bin, ob dieses Stilmittel in der Zielgruppe eine Wirkung erzielt.

Alles in allem ist diese Folge doch etwas für Fans mit eisernen Nerven. Es geht hier eine Spur zu bunt und albern zu, als dass man hier noch von angenehmer Unterhaltung sprechen könnte.
Meine Wertung: -
Zurück zur Übersicht