| Die Playmos - 4 - Chaos in der Hermmannstraße |
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Autor: |
Simon X. Rost |
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Produktion: |
floff - Lübbe Audio 2007 |
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Regie: |
Florian Fickel |
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Musik: |
Putte |
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Länge: |
58 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Gerrit Schmidt-Foß
Tobi: David Wittmann
Mutter: Ulrike
Sturzbecher
Sam: Ricardo Richter
Emil: Nicolas Artajo
Liv: Guiliana
Jakobeit
Captain Tolle: Santiago Ziesmer
Barbara Stoll, Frank Stöckle,
Jennifer Antoni, Dorette Hugo, Wolfgang Klar, Michael Habeck |
Inhalt: |
Das haben sich die Playmos einfacher vorgestellt: babysitten. Kaum sind die
Eltern aus dem Haus, passiert ein Unglück nach dem anderen. Als sich auch noch
zwei Einbrecher in der Hausnummer irren und durch das Kellerfenster einsteigen,
ist das Chaos perfekt. Doch die Playmos haben einen famosen Plan ... |
Bemerkungen: |
Was soll an dieser Serie denn noch interessant bleiben, wenn nun auch noch die
Themen so gar nichts Rechtes hergeben wollen? Nun, manchmal wird man ja auch
positiv überrascht. Die Geschichte um das Chaos in der Hermannstraße ist nach
meiner Auffassung die deutlich interessanteste der ganzen bisherigen Staffel -
Allerdings sollte man als erwachsener Hörer gute Nerven haben, denn die werden
hier schon ziemlich strapaziert.
Denn der Titel ist Programm und so geht
es hier schon recht turbulent zur Sache. Die Geschichte um das Babysitting bei
einer gefühlten Horde wilder Kinder, gepaart mit der Abwehr eines
Einbruchsversuchs, hat schon recht viel Witz und Tempo, um über die Spielzeit zu
unterhalten.
Allerdings birgt das Thema einen hohen Nervfaktor, denn hier
ist es nicht (nur) der reimende Papagei, der am Nervenkostüm kratzt, diesmal
sind die Kinder Miriam (Dorette Hugo) und vor allem Moritz (Jennifer Antoni),
diejenigen, die das Ganze toppen.
Das liegt zum großen Teil an der
Geschichte, bzw. an der entsprechenden Regieanweisung, die Rolle so nervig
auszufüllen. Inwieweit das wirklich so hätte sein müssen, ist allerdings
Geschmackssache. Ich bin selbst diesbezüglich Kummer gewöhnt, aber selbst mit
Hornhaut auf den Nerven, waren diese Leistungen noch deutlich spürbar
unangenehm.
Die technische Umsetzung ist hier deutlich besser, als bei
den vorherigen Folgen. Zwar fehlt wie immer die Musik, die Geräusche und Effekte
sind allerdings deutlich besser - was aber hauptsächlich daran liegen dürfte,
dass diese hier handlungsbedingt erheblich weniger ins Gewicht fallen, noch
kompliziert darzustellen sind. Die überschaubare Kulisse verlangt nicht viel,
dafür reicht es dann sogar in dieser Serie.
Trotz aller Nervigkeit ist
diese Folge diejenige, die bei mir, als auch beim restlichen Feld der Mithörer
den positivsten Eindruck hinterließ. Gut ist zwar immer noch etwas anderes, aber
immerhin ist das Ganze sehr unterhaltsam. Aber: Ein gutes Nervenkostüm ist
unabdingbar! |
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