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Pompeji
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Autor:
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Harris
Robert
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Produktion:
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der hörverlag 2006
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Regie:
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Sven
Stricker
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Bearbeitung:
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Sven
Stricker
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Musik:
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Jan-Peter
Pflug
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Länge:
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133
min
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Mitwirkende:
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Patrick
Bach, Andreas Fröhlich, Peter Fricke, Céline Fontanges, Christian Redl, Helmut Zierl, Ben
Hecker, Christian Stark, Jannik Endemann,
Jan-Peter Pflug, Sven Stricker, u. a.
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Inhalt:
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Im Sommer
des Jahres 79 n. Chr. kommen die Reichen und Schönen wieder aus Rom nach
Pompeji, der Stadt der Ausschweifung und der Intrigen. Doch plötzlich
versiegen die Aquädukte. Attilus, der neue
Wasserbaumeister, der für seinen verschwundenen Vorgänger einspringen muss,
soll den Schaden beheben. Die Zeit drängt. Über die Pompejerin
Corelia kommt er einer Verschwörung auf die Spur.
Während die beiden den dunklen Machenschaften nachspüren, sendet die Natur
Vorboten der drohenden Gefahr. Alles läuft auf die große Katastrophe
hinaus.
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Bemerkungen:
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Sven
Stricker schickt mit seiner Hörspieladaption des Erfolgsromans von Robert
Harris wieder einmal eine erstklassige Produktion ins Rennen. Wie er schon
bei der Umsetzung anderer historischer Stoffe bewiesen hat, besitzt er das
nötige Händchen um so etwas atmosphärisch so umzusetzen, dass es nicht nur
glaubhaft vermittelt wird, sondern, dass ein wahres Kopfkino entsteht.
Unterstützt wird er dabei von einer erstklassigen musikalischen Untermalung
"seines" Musikers Jan-Peter Pflug, der hier alle Register zieht,
um das antike römische Reich in Noten und Sounds zu packen. Die Leistung
der beiden ist in ihrem Bereich das Beste, was ich seit langem gehört habe.
Auch bei den Sprechern wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt - da laufen
in einem Hörspiel nicht nur viele große Namen
zusammen, nein, sie werden auch
ihrem Ruf gerecht.
Gewöhnungsbedürftig ist allerindgs die etwas
schräge Idee, Andreas Fröhlich als "Lexikon" einzubinden, der
sehr eigentümlich Fakten zu Vulkanaktivitäten vorträgt und damit den Hörer immer wieder aus der historischen
Stimmung zurückholt. Obwohl mir das persönlich gefallen hat, könnte ich mir
vorstellen, dass es einige im Hörgenuss stören wird.
Wo ich allerdings mehr erwartet hätte, ist die Story an sich. Sie ist zwar
gut, aber ich fand sie nicht sooo interessant und
hätte da auch etwas gänzlich anderes erwartet. Der Vulkanausbruch an sich
nimmt hier nur wenig Raum ein - Es gibt viel zu hören über defekte
Aquädukte und Korruption - das ist zwar interessant, hätte ich bei diesem
Titel aber so nicht gebraucht.
Vielleicht liegt es auch daran, dass man ja ungefähr weiß, wohin der Hase
schließlich läuft, d. h. irgendwann bricht der Vulkan aus und (fast) alle
kommen um. Da bleibt leider für die Geschichte(n) drumherum
nur die Rolle des Geplänkels.
Hätte mich die Story nur etwas mehr packen können, wäre diese Produktion
unter meine diesjährigen Top 3 gelandet. So bleibt leider nur (aber
immerhin) ein Platz auf den vorderen Rängen.
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