| PSI-Akten 15 - Tanz der Satanskobolde |
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Autor: |
Simeon Hrissomallis |
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Produktion: |
R & B Company |
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Musik: |
Jase Brandon |
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Mitwirkende: |
Tom Wayne: Michael Holz
Nicole Wayne : Dagmar Dreke
Pfarrer Nikolaos :
Bruno Apitz
Einsiedler: Olaf Weissenberg
Sawwas Kiriakidis: Wolfgang
Bahro
Inspektor Panagiotidis : Lutz Riedel
Mister Sane: Jörg
Adae
Misses Sane: Regina Lemnitz |
Inhalt: |
Tom und Nicole Wayne erstarrten vor Schreck. Vor Ihnen lag eine verstörte und
verängstigte Frau. Doch dies war nicht der Grund des Entsetzens. In der Mitte
des Hotelzimmers krümmte sich ein Mann vor Schmerzen, während um ihn herum sechs
Kreaturen, sich im Kreis drehend, einen teuflischen Tanz vollführten. Diese
Wesen waren nicht mal einen Meter groß, aber ihr Anblick war
grauenhaft!
Eklige Reißzähne, Hörner auf der Stirn, eine grelle dunkelrote
Hautfarbe und buschige lange Rückenschwänze, sowie Beine die in Hufen endeten,
erinnerten an den Leibhaftigen! Den Teufel! |
Bemerkungen: |
Auch wenn das Cover und der Titel es vielleicht nicht gleich verraten, ist "Tanz
der Satanskobolde" ein richtig gelungenes Hörspiel geworden. Eine schöne runde
Gruselstory, die einem zwar nicht wirklich eine Gänsehaut über den Rücken jagt,
aber trotzdem spannend und auch über die gesamte Spielzeit unterhaltsam ist. Das
lässt auch leicht über kleinere Stolpersteine im Skript hinwegsehen.
Das
Auffälligste an dieser Produktion sind allerdings die beiden Protagonisten, Tom
und Nicole Wayne, deren Charaktere an Tom und Eileen aus der Europa-Gruselserie
von H. G. Francis angelehnt sind. Eine Hommage, die mehr als gelungen, und vor
allem auch als solche erkennbar ist. Obwohl ich - wie vermutlich auch viele
andere - es mir nicht vorstellen konnte, gelingt es Michael Holz und Dagmar
Dreke, in die Fußstapfen von Horst Frank und Brigitte Kolleker zu treten, ohne
dass dies zu einer plumpen Parodie verkommt.
Auch die restlichen Sprecher
machen einen guten Job. Hier lässt man sich bei R&B auch nicht lumpen und
sorgt für eine durch die Bank ordentliche Besetzung, die auch jeweils sehr
passend zu den jeweiligen Rollen ausgewählt und eingesetzt wurden.
Die
Sounds und Musiken sind zwar nicht immer originell, können aber insgesamt
gefallen, da sie sehr gut die Atmosphäre der Geschichte zu transportieren
wissen.
Insgesamt eine sehr gelungene Produktion, die ich für eine der
besten Folgen der Reihe halte.
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