| Requiem
(2) Margots Blutfest |
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Autor: |
Ascan von Bargen |
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Produktion: |
Fährhauston - maritim 2009 |
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Länge: |
NN |
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Mitwirkende: |
Erzähler : Peter Weis
Dr. Joaquim Ferrier : Christian Rode
Frederic Moreau : Gernot Endemann
Christine: Melanie Manstein
u.v.a.
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Inhalt: |
Paris, 1894.
Sie kennt die Wahrheit. Aber sie bewahrt das Geheimnis ihres grausamen
Spiels. Und in ihrem Netz aus Fluch und Schande entfesselt sie den
mörderischen Zauber eines verschwiegenen Geschlechts. Ihre
Fährte verläuft in einem Labyrinth aus Licht und
Schatten, zwischen Leidenschaft und Wahnsinn. - Sie bringt den Schmerz.
Aus Jägern werden Gejagte ... und im Dunkel lauert das
Verhängnis. Ihr Name ist Legende, die Erinnerung an sie nur
eine düstere Vision... Sie glaubten sie längst tot.
– Doch sie ist eben erst erwacht.
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Bemerkungen:
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Fast zwei
Jahre musste man auf diesen zweiten Teil von Requiem warten. Hat sich
die lange Zeit gelohnt?
Ich würde das mit einem "Nein" beantworten wollen.
Das klingt etwas negativer, als
es gemeint ist. Die Wartezeit hat sich insofern nicht gelohnt, als das
die Geschichte oder Umsetzung wesentliche Sprünge gemacht
hätten. Sie hat sich natürlich gelohnt, als dass das
unbefriedigende Ende des ersten Teils - der ja zunächst nicht
als solcher zu erkennen war - wieder aufgenommen und die Geschichte
weitergeführt wird.
Diese ist - trotz geradem Plot - sehr verwinkelt erzählt. Sie
wird mit französichen Namen, sehr speziellen Begrifflichkeiten
und - insbesondere im Erzählerpart - vielen Adjektiven
angereichert, die die recht gängige Geschichte etwas zu sehr
aufpeppen. Zusätzlich sorgen die nur schwer nachvollziehbaren
Beziehungen der Personen untereinander für Verwirrung.
Der Sprache gelingt es aber durch die detaillierten Umschreibungen
für ein recht grusliges Ambiente zu sorgen. In diesem Punkt
ist man vielen Mitbewerbern im Genre schon deutlich überlegen.
Auch die Soundkulisse überzeugt, wenngleich man hier
auf eher gängige Mittel zurückgreift. Es
genügt aber durchaus, um die Atmosphäre zu
unterstützen und das Flair noch ein bisschen besser zu
transportieren.
Bei den Sprechern beschränkt sich das Feld eingentlich auf
Chrsitian Rode, Gernot Endemann und Peter Weis, die nahezu das
komplette Hörspiel bestreiten. Insbesondere Christian Rode
gefällt mir hier sehr gut. Ihm gelingt es, die Rolle sehr
progressiv anzulegen und das eher gemächliche Tempo der
Geschichte etwas voranzutreiben. Dahinter wirken die soliden Leistungen
der anderen Sprecher doch etwas blasser.
Requiem 2 - Margots Blutfest - ist ein Hörspiel mit Licht aber
auch einigen Schatten. Wem der erste Teil schon zu verwirrend war, wird
auch hier sicherlich nur wenig Hörspaß erleben -
allerdings muss man diesem Hörspiel schon zugestehen, dass die
Geschichte im direkten Vergleich doch wesentlich strukturierter ist.
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