| Rick
Future - Projekt Tantalus |
| |
Skript, Schnitt und Regie: Sven
Matthias
Musik: Jan
Schroeder, Alexander
Gühlke
zusätzliche CC-lizensierte Musik: Kevin MacLeod unter
Verwendung der CC-Lizens
3.0, XCyril, Adam Gordon und Juice
Connection unter Verwendung der CC-Lizens
3.0,
einige zusätzliche Soundeffekte: thefreesoundprojekt, unter
Verwendung der CC-Lizens
1.0
Illustration und Layout: Sven Matthias |
| |

|
|
Mitwirkende: |
Rick Future: Sven Matthias
Melissa Rivas: Vera Bunk
Jostan Lord: Dirk Hardegen
Der Jacques: Walther Schönzart
Morgan Brown: Sascha Kiss
Orrklaza: David Riedel
Janja: Tabitha Hammer
D 14: Peter Schmuttermaier
Wachdroiden: Thomas Kramer
Izlaak-Wache: Joachim Klotz
Erzähler: Markus Raab
|
Inhalt: |
Die Marskollonie Trillidos ist die letzte Bastion
der durch den Krieg mit den Jozianern fast ausgelöschten
Menschheit. Zusätzlich verbreitet die Droge "Twik"
große Probleme, die gerade bei den Menschen gerne konsumiert
wird und nach zu langem und hohen Konsum üble Nebenwirkungen
hat, welche als das "rote Rauschen" bezeichnet wird. Die betroffenen
Menschen beginnen den Verstand zu verlieren und mutieren zu
rothäutigen und Amok laufenden Monstern. Als ein guter Freund
Ricks am roten Rauschen erkrankt und er gleichzeitig von den Izlaaks
aufgefordert wird eine größere Menge einer neuen
Form der Droge einzuschmuggeln, gerät er in einen
Gewissenskonflikt."
|
| Bemerkungen:
|
Mit "Rick
Future -
Projekt Tantalus" geht das Team einen deutlichen Schritt
zurück -
zum Glück bezieht sich das nur auf die Geschichte um den
Titelhelden und nicht auf die Qualität in der Umsetzung.
Dieser neue Handlungsstrang ist ein Prequel zur eigentlichen Reihe. Er
bildet mit seiner eher ernsten Handlung dabei schon einen kleinen Bruch
zum Nachfolgenden. Das typisch Leichte und Unbeschwerte, gerade der
ersten Folgen, findet sich hier kaum wieder. Das dürfte auch
am Fehlen von Hubert und Evi liegen,
beziehungsweise dem fehlenden Zusammenspiel der drei untereinander.
Insofern geht dem Auftakt zu "Projekt Tantalus" ein wenig vom bekannten
Flair ab. Allerdings ist das nur auf den ersten Blick ein Manko, denn
es gelingt, hier einen ganz eigenständigen Rahmen zu
skizzieren,
in dem Rick Future trotzdem noch erkennbar bleibt.
Die Geschichte steigt ohne großen Auftakt mit einer
spannenden
Passage in den Plot ein. Das Hörinteresse sinkt danach nicht
mehr
ab, und so werden Fans, die Spaß an soliden
Weltraumabenteuern
haben, hier sicherlich auf ihre Kosten kommen.
Die Umsetzung ist auf dem qualitativen Niveau der letzten Rick
Future-Folgen, geht allerdings eigene Wege. Das wird allein schon
aufgrund der neuen Musikscores deutlich, die die etwas "schwereren"
Handlung deutlich gerecht werden.
Beim Ensemble hat nutzt man die bewährten Stimmen aus dem
Dunstkreis des Hörspielprojektes. Dies funktioniert unter den
gegebenen Bedingungen der dezentralen Aufnahme ohne unmittelbare Regie,
recht gut.
Alles in allem ist das Prequel zur Reihe Rick Future gut gelungen. Es
ist keine bloße Vorerzählung, sondern
überzeugt mit
einer ganz eigenen Note und dürfte auch für die Fans
interessant sein, denen die "Mutterreihe" etwas zu leichte Kost war.
Projekt Tantalus bietet in seiner ersten Episode ein solides
Weltraumabenteuer, bei dem man gerne ein Ohr riskieren darf! |
|
|