| Schicksalsflut |
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Autor: |
Uwe Hoppe |
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Produktion: |
Buchbäcker 2007 |
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Regie: |
Hannes Wollmann |
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Bearbeitung: |
Uwe Hoppe, Hannes Wollmann |
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Länge: |
110 Min |
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Mitwirkende: |
Harry Täschner, Klaus B. Wolf, Sabine Krappweis, Rokko Bretscher, Alexander
Netschajev, Sabine Gutberlet, Uli Zentner, Anderea Brendel, Matthias Kupfer,
Claudia Schmidt |
Inhalt: |
Es regnet und stürmt seit einer Woche.
In einem Wirtshaus eines kleinen
Dorfes hocken einige Bauern am Stammtisch. Im Nebenzimmer tagt eine Gruppe von
Umweltschützern. Der Fluß, der durch das Dorf fließt, steigt über die Ufer. Die
Bäche und Gräben, die in den Fluß laufen, überschwemmen die Äcker und Felder.
Die Ernte beginnt davonzuschwimmen. Schließlich läßt der Sturm die
Stromversorgung zusammenbrechen. Das Dorf ist von der Außenwelt abgeschnitten.
In das lustige Stammtischleben schleicht sich Katastrophenstimmung. Als das
Wasser auch die Räume des Wirtshauses überflutet, bricht die dörfliche Idylle
auseinander. Längst angestaute Spannungen brechen auf, es kommt zu bösen
Auseinandersetzungen und Panik macht sich breit. |
Bemerkungen: |
Still, heimlich und leise schleicht sich der Buchbäcker-Verlag mit dem Hörspiel
"Schicksalsflut" auf den Markt. Ein Hörspiel nach einem Bühnenwerk von Uwe
Hoppe, das sich selbst die Genre-Bezeichnung "Audio-Action-Play" vergibt. Action
in Form des Titel gebenden Katastrophenszenarios gibt es, allerdings erst bei
fortgeschrittener Handlung.
Vorher wird das Ganze nur im Wirtshaus
thematisiert; dieser Bereich dauerte mir persönlich - zumindest in Bezug auf die
Ankündigung von "Action" - etwas zu lange.
Auch der stets erhobene
Zeigefinger kommt hier insgesamt etwas zu sehr deutlich hervor. Hier wäre etwas
mehr Subtilität angezeigt gewesen. Die ökologische Botschaft wird dem Hörer
schon recht ordentlich mit dem Holzhammer beigebracht.
Als sich die Runde
im Wirtshaus auflöst, wird man dem Thema aber wieder gerecht. Die Geschichte
wird ab hier richtig spannend und packt den Hörer. Gerade das emotional starke
Ende der Geschichte lässt einen nicht los und versöhnt mit dem etwas zu
theoretischen Auftakt.
Mit den recht unverbrauchten Stimmen hat man hier
eine recht gute Wahl getroffen - hier klingt zwar keiner wie ein Hörspielprofi,
gerade das lässt aber die Geschichte fast noch einen Tick authentischer
wirken.
Auch Musik und Geräusche sind auf einem ähnlichen Level - Nicht
immer das, was man andernorts geboten bekommt, aber genügend um eine glaubhafte
Kulisse zu zeichnen.
Die "Schicksalsflut" ist anders als übliche
Hörspiele, aber sicherlich nicht schlecht. Gerade die am Ende sehr
beeindruckende Geschichte und eine, wenn auch reduzierte, aber glaubhafte
Inszenierung machen das Hörspiel durchaus hörenswert. |
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