Schwarzes Gold
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Autor: |
Jules Verne |
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Produktion: |
Hörbucht 2008 |
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Bearbeitung und Regie: |
Jan-Sören Haas, Nicola-Andreas Neuse |
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Musik: |
Jan-Sören Haas, Mac Styran |
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Länge: |
79 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Dieter Brandecker
Harry Ford: Christoph Bautz
James Starr: Christoph Maasch
Simon Ford: Ernst-August Schepmann
Nell: Dörte Becher
Jack Ryan: Fabian Sattler
Madge Ford: Verena Plangger
Sir Elphiston: Frank Ferner
Silfar: Christian Ballhaus
McKellen: Rudolf Porsche
Butler: Peter Eberst
Arbeiter: René Wedeward, Swen Mai
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Inhalt: |
Die
stillgelegte
Kohlemine von Aberfoyle in Schottland birgt ein lange vergessenes
Geheimnis. Wollen tatsächlich geisterhafte Wesen die Suche
nach
neuen Kohleflözen verhindern oder verbirgt sich etwas anderes
hinter den seltsamen Vorkommnissen?
Als der Ingenieur James Starr unerwartet einen seltsamen Brief
erhält und zur seit 10 Jahren stillgelegten Mine aufbricht,
ahnt
er nicht, welch lebensbedrohliche Folgen sein Handeln für ihn
selbst und andere nach sich zieht. Als er die wahren
Hintergründe
der unerklärlichen Geschehnisse entdeckt, ist es beinahe zu
spät ... |
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| Bemerkungen:
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Mit
"Schwarzes Gold" legt das Label "Hörbucht" das erste Hörspiel
vor. Im Großen und Ganzen darf man diese Premiere als durchaus
gelungen bezeichnen.
Auch wenn der Name "Jules Verne" für sich spricht, hatte ich doch
bei der ausgewählten Geschichte die Befürchtung, dass diese
entsprechend ihrem vergleichsweise geringem Bekanntsheitsgrad, eher zu
den schwächeren Erzählungen aus der Feder des Autors
gehört. Zwar fällt diese tatsächlich etwas
gegenüber den bekannteren Klassikern ab, tatsächlich schwach
ist sie allerdings keinesfalls. Eine solide Abenteuergeschichte, die
zwar zum Teil mit bekannten Elementen spielt, aber auch durchaus
originelle und eigenständige Aspekte hat.
Die Geschichte hat zudem auch genügend Substanz, um über die
Spielzeit von 79 Minuten den Hörer gut unterhalten zu können.
Allerdings ist das Erzähltempo nicht sonderlich hoch, was zwar zur
Geschichte passt, aber doch dem einen oder anderen Hörer
vielleicht etwas zu langatmig wirkt.
Die Darstellung, sowohl was Musik und Geräusche, aber auch die
schauspielerische Leistung betrifft, ist überraschend gut
gelungen. Für eine Premiere hat man hier eine wirklich beachtliche
Leistung erbracht, die sich am Markt sicherlich nicht zu verstecken
braucht.
Ein gelungener Einstand - Mit "Schwarzes Gold" legt das Label
"Hörbucht" ein mehr als solides Abenteuerhörspiel vor, dass
sicherlich nicht nur bei Jules-Verne-Fans Gefallen finden dürfte.
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