Die schwarze Stunde 3 - Duke Manór
  Autor: Andreas Gruber
  Produktion: Aural Tension / Hörspiele Welt
  Regie: Philipp Köhl, Aural Tension
  Bearbeitung: Roland Bardosi, Philipp Köhl, Aural Tension
  Musik: Philipp Köhl, Kai Becker, Olaf Seider
  Länge: 50 Min.
 

Mitwirkende:

Nadine Österreicher
Roland Bardosi
Jason Kawenu
Christian Hanreich
Carsten Dillhöfer
Christin von der Wettern
Judith Kirchensteiner

Inhalt:

Der Journalist Karl Mundorf recherchiert für seine Zeitung in einer verlassenen Villa an der österreichisch-ungarischen Grenze. Bevor er das Haus verlässt, findet er auf dem Dachboden Aufzeichnungen aus dem Jahre 1881, die ihn in das Kellergewölbe locken......


Bemerkungen:

Philipp Köhl von Aural Tension ist einigen vielleicht durch Hörspiele wie "Normen", "D@te" oder "Identitätsstörung" aufgefallen. Nunmehr wagt man sich mit "Duke Manór" zusammen mit Hörspiele Welt an die Vertonung einer Vorlage des österreichischen Autors Andreas Gruber.

Auch wenn das Ganze noch von einem Hauch Amateurhörspiel umweht ist, inhaltlich ist hier einiges gebacken. Die Story überfordert einen zwar nicht mit Originellem (aber welche Geschichte dieses Genres tut dies schon), aber sie bringt alles mit, was eine gute Gruselgeschichte ausmacht. Das Stück kann fesseln und kommt kurz und knackig, ohne Längen daher. Inhaltlich braucht man sich hier sicherlich nicht hinter anderen Produktionen zu verstecken.

Die Produktion ist weitestgehend weniger ein Hörspiel, denn eine Erzählung des Protagonisten Karl. Echte Hörspielelemente sind hier nur in zwei kurzen Discoszenen zu finden. Diese sind zwar wichtig, wirken aber qualitativ doch recht dünn und ziehen den Gesamteindruck etwas nach unten.

Musikalisch und atmosphärisch gibt es hier kaum was zu meckern, da liefert man solide Arbeit ab.

Eine ordentliche Produktion, die ihre Qualität hauptsächlich aus der guten Geschichte zieht. Es schrammt schon deutlich am vierten "Plus".

 

 

Meine Wertung: + + +

 

 
   


 

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