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S.I.
Synthetic Intelligence
Das was du lebst,
ist es wirklich dein Leben?
von James Owen
Aufnahme: Peter Brandt
Bearbeitung: Andreas Beverungen
Produktion: maritim 2009
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S.I.
Phase
01 - Der Anfang
Ich weiß, dass ich ein Verlierer
bin…
Einer jener Menschen, die nach viel streben, nichts erreichen und nie
wissen, worum es wirklich geht. Eben einer derer, die träumen,
ohne zu wissen, was Träume sind. Jene, die eine Masse bilden,
ohne
zusammen zuhalten…
Ich weiß, dass ich nicht weiß, was ich wirklich bin.
Das, was ich weiß, ist grau...
Elliot: Florian Halm
Daniela: Melanie Manstein
Micha: Norbert Gastell
Agent: Stefan Staudinger
Müller: Michael Tietz
Knutsen: Christian Toberentz
Junge Frau: Jo Kern
Katrin: Anke Reitzenstein |
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S.I.
Phase
02 - Das neue Leben
Ich weiß, dass ich etwas anderes
bin… Ein Gegenstand, in einem Spiel, das ich nicht
durchschaue. Ich bin dass, was man ein Puzzle nennt, dass ich selber
nicht zusammensetzten kann. Ich gehöre zu jenen, die versucht
haben etwas zu sehen, ohne das sie verstanden.
Ich weiß, dass ich nicht weiß, was ich wirklich
bin. Das, was ich weiß, färbt sich…
Elliot/Erzähler: Florian Halm
Katrin: Anke Reitzenstein
Lilly: Arianne Borbach
Konrad: Kai-Henrik Möller
Agent: Stefan Staudinger
Taucher: Walter von Hauff
Micha: Norbert Gastell |
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S.I.
Phase
03 - Geheim
Ich weiß, dass ich etwas anderes bin…
Ein Gegenstand, in einem Spiel, das ich nicht durchschaue. Ich bin das,
was man ein Puzzle nennt, das sich selber nicht zusammensetzen kann.
Ich gehöre zu jenen, die versucht haben etwas zu sehen, ohne dass
sie verstanden.
Ich habe mich verändert…
Alles scheint so, wie es sein soll…
Und doch weiß ich nicht, was ich wirklich bin.
Das, was ich weiß, ist geheim…
Elliot/Erzähler: Florian Halm
Katrin: Anke Reitzenstein
Lilly: Arianne Borbach
Konrad: Kai-Henrik Möller
Agent: Stefan Staudinger
Taucher:Walter von Hauff
Ansage: Claudia Burges
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| Bemerkungen: |
(Zu Folge 1 & 2)
Mit "S.I.
- Synthetic
Intelligence" wandelt maritim erneut wieder auf neuen Pfaden und wirft
die nächste Serie auf den Markt. Bei den bisherigen
Erfahrungen
muss man ja leider dabei stets mit dem Schlimmsten rechnen, denn
bislang hat es kaum eines dieser Experimente bis in den zweistelligen
Folgenbereich geschafft, bzw. was noch schlimmer ist, in den seltensten
Fällen wurde eine Serie inhaltlich abgeschlossen.
Insofern muss man stets hoffen, dass die Verkäufe so gut sind
oder
die Serie so kurz ist, dass man das Ende noch mitbekommt.Hoffen wir das
Beste...
"S.I." tummelt sich ähnlich wie "Top Secret" in den
"Mystery"-Bereich - hier ist allerdings weniger "Akte X" das Vorbild,
als - das Coverdesign lässt es erahnen - "Matrix" und Co.
Inhaltlich gibt man sich in den ersten beiden Folgen sehr
mysteriös und baut eine gute Serienstruktur auf, die Fans des
Mystery-Genres sicherlich mehr als zufriedenstellen düfte. Man
lehnt zwar an einige Vorbilder an, schafft aber doch eine gewisse
Eigentständigkeit.
Wie es das Genre bedingt, geht es hier auch ordentlich
mysteriös
zu. Der Protagonist Eliot gerät in einen merkwürdigen
Verkehrsunfall, nach dem sich seine Situation drastisch
verändert
- er gerät unter Mordverdacht und spürt
plötzlich eine
neue Begabung: Er kann in eine andere Welt wandern. Eine
Geschichte, die den Hörer im ersten Teil noch nicht wirklich
schlau macht...
Im zweiten Teil wird das Bild etwas klarer, allerdings nur was die
Fakten der Geschichte angeht. Die Zusammenhänge bleiben aber
weiterhin im Dunkeln.
Die Umsetzung überrascht doch ein wenig. Geht es bei maritim
doch
oft sehr traditionell zu, legt man hier schon mal ein sehr ordentliches
Pfund an Musik und Geräuschen vor. Auch wenn es damit nicht
ganz
gelingt, durchgängige düstere Atmosphären zu
schaffen,
so ist aber dennoch die Kulisse sehr ansprechend, modern und
genügt dem Genre durchaus.
Fast schon üblich holt man auch hier Sprecher ins Ensemble,
die
man auch bei anderen Maritim-Produktionen hört. Hier schafft
man
es aber wieder durch eine clevere Besetzung, diese Doubles kaum
merklich zu gestaltlich. Mit Florian Halm setzt man einen recht
unverbrauchten Sprecher als Protagonist und Erzähler ein.
Seine
Leistung bestätigt dass dies eine gute Wahl war. Seine
angenehme
Stimme passt hier gut zur Figur des Eliot, ihr fehlt allerdings die
Markanz, die die Figur dauerhaft im Ohr hält. Ganz anders
Stefan
Staudinger, der hier ebenfalls eine tolle Leistung abliefert und dessen
Performance doch schon deutlich nachhaltiger wirkt.
Mit "S.I." startet das Label maritim die nächste
vielversprechende
Serie. Der recht gute Anfang lässt für die Zukunft
hoffen.
Die beiden Produktionen kann ich denjenigen ans Herz legen,
die Mystery-Serien mit dem Fokus auf einer sich erweiternden
Handlung mögen. Ich würde davon gerne noch mehr
hören
und hoffe, dass maritim hier auch diesbezüglich langen Atem
zeigt. |
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