| Starke
Stücke. Georg Friedrich Händel. Feuerwerksmusik von Markus Vanhoefer Regie: der Autor BR 2009 / Igel-Genius 2010 Hörspiel: 51 Min Musik (Feuerwerksmusik, Wassermusik): 47 Min. ![]() Erzähler: Stefan Wilkening Händel: Jochen Noch George II: Wolfgang Hinze Antonio Baciamano: Jakob Vanhoefer Gaetano Ruggieri: René Dumont Lord Sandwich: Wolfgang Pregler Thomas Coram: Harry Taeschner Harry Pincher: Stefan Merki Jean-Nicholas Servan: Tobias Lelle sowie die Prager Kammersolisten unter der Leitung von Andrew Mogrelia London, im Frühjahr 1749. Mit einem Feuerwerk, dem größten, das die Welt bis dahin gesehen hat, soll ein ganz besonderer Vertrag gefeiert werden, der Vertrag von Aachen. Er verspricht nach langen Kriegen endlich Frieden in Europa. Kein anderer als der große Komponist Georg Friedrich Händel ist beauftragt worden ein Werk für dieses Ereignis schreiben. Der vierzehnjährige Antonio, Lehrling in den so geheimen wie gefährlichen Künsten des Feuerwerks, ist mit seinem Meister, dem berühmten Gaetano Ruggieri in der englischen Hauptstadt eingetroffen. König George II hat den beiden Italienern eine ungewöhnliche Aufgabe übertragen: die Errichtung einer flammenspuckenden Zaubermaschine im Green Park. Und so wird Antonio Zeuge der abenteuerlichen Umstände, unter denen Händels unsterbliche Feuerwerksmusik entsteht. |
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| Bemerkungen: Ein Hörspiel, das mit Hilfe einer spannenden Geschichte das Werk historische Persönlichkeiten der Musikgeschichte vorstellt und dieses nochmal in Gänze auf einer separaten CD darstellt, viel perfekter kann man den Begriff "Infotainement" im Hörspielbereich kaum ausfüllen. Autor Markus Vanhoefer hat sich zur Darstellung von Händels Feuerwerksmusik eine unterhaltsame Abenteuergeschichte erdacht, die die Titel gebende Komposition zwar etwas zur Nebensache macht, sie aber immer wieder thematisiert und stets Bezüge dazu herstellt. Damit schafft man einen guten Spagat, den jungen Hörer nicht mit trockener Wissensvermittlung zu langweilen und dennoch das Thema recht nachhaltig zu transportieren. Die Inszenierung ist sehr solide. Man besetzt die Rollen durchweg mit guten Schauspielern, die routiniert zu Werke gehen. Das genügt durchaus, um den Hörer gut zu unterhalten, es bleibt aber, sowohl bei der Erzählstruktur, als auch bei der Umsetzung, das Gefühl, dass man noch ein Schippchen hätte draufpacken können. Diesbezüglich konnten andere Episoden der Reihe mehr begeistern. Aber es bleibt, wie die anderen Folgen der Reihe auch, empfehlenswert, denn es ist - nicht nur für junge Ohren - eine tolle Option sich dem Werk Händels zu nähern. Meine Wertung: + + + |
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