| Team Xtreme # 1 - Alles oder nichts |
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Autor: |
Michael Peinkofer |
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Produktion: |
Wellenreiter 2008 |
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Regie: |
Oliver Rohrbeck |
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Bearbeitung: |
Kai Schwind |
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Musik: |
Dirk Wilhelm / Max Buskohl |
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Länge: |
56 Min. |
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Mitwirkende: |
Charlie: Linn Reusse
Race: Yoshi Grimm
Camouflage: Leyla
Rohrbeck
Phantom: Jannick Schümann
Conrad Leland: Dietmar
Wunder
Bata Clava: Udo Schenk
Arno Kanga: Till Hagen
Lady de
Vipère: Katja Nottke
Wissenschaftler: Gerald Schaale
1. Killer: Bernd
Rumpf
2. Killer: Tim Möseritz
Croupier: Christian Gaul
Kellner:
Reinhard Kuhnert
Frau: Denise Gorzelany
Großmeister: Tilo
Schmitz |
Inhalt: |
Während eines Einsatzes in Monaco gerät das Team Extreme mit einem Jugendlichen
aneinander, der vorgibt, das Gedächtnis verloren zu haben. Nur seinen Namen
kennt er: Kyle Connor. Das Team erhält den Auftrag, Kyle bei der Rekonstruktion
seiner Vergangenheit zu helfen und kommt dabei einem tödlichen Geheimnis auf die
Spur. Denn Kyle scheint mit Bata Clava in Verbindung zu stehen, einem
berüchtigten Killer. Über den Dächern von Monte Carlo kommt es zum gefährlichen
Showdown, als Kyle und das Team den Verbrecher zu stellen versuchen
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Bemerkungen: |
Mit der neuen Hörspielserie "Team X-treme" zeigt Lübbe-Audio ordentlich
Risikobereitschaft. Man steuert eine Zielgruppe an, die - wie andere, ähnliche
Serienexperimente zeigen -nicht gerade einfach zu erreichen ist.
Das
Skript stammt von Michael Peinkofer, der für den Verlag schon das Hörbuch "Die
indische Verschwörung" vorlegte. Hier durfte er sich nun an einem Hörspielskript
versuchen. Allerdings sind mir persönlich die Rahmenbedingungen um das "Team
X-treme" deutlich zu überzogen. Ich befürchte, dass das auch einige Hörer in der
Zielgruppe schnell als zu albern ansehen könnten.
Das Setting erinnert an
eine Mischung aus Geheimagent Lennet und dem Schlosstrio - und passt auch eher
in die Zeit des Erscheinens dieser Hörspiele. Schon der Titelsong erinnert stark
daran und wirkt mehr bemüht, als ohrwurmtauglich. Immerhin hat man hier mit Max
Buskohl einen halbwegs prominenten Sänger gewinnen können. Ob die Verpflichtung
des DSDS-Aussteigers sich allerdings positiv auf die Absatzzahlen auswirken
kann, wage ich zu bezweifeln. Die Hitqualitäten des Titels dürften eher
bescheiden sein, mE gehört diese Nummer sogar in die Top Ten der schlechtesten
Titelmelodien in einem Hörspiel.
Die Geschichte der ersten Folge beginnt
für sich betrachtet, eigentlich recht ordentlich. Sie verliert allerdings zum
Ende hin immer mehr Substanz, so dass diese Auftaktfolge doch eher durchwachsen
wirkt. Da hätte ich dann bei dem Thema etwas mehr Feuer erwartet.
Allerdings muss man dem Ganzen wiederum zu Gute halten, dass dies eine
waschechte Auftaktfolge ist, in der eben auch die Charaktere eingeführt werden
und sich das Team X-treme endgültig bildet. In diesem Punkt ist die Geschichte
sehr ordentlich.
Auch die Umsetzung kann überzeugen. Oliver Rohrbeck hat
ja schon mit seinen Lauscherlounge- bzw. der Soap "und nebenbei Liebe" bewiesen,
dass er in der Lage ist, für gute Hörspielproduktionen zu sorgen. Auch bei
dieser Folge ist das der Fall. Gerade bei den jugendlichen Hauptsprechern zeigt
er in der Auswahl ein goldenes Händchen. Alle vier machen einen guten Job und
verkaufen das Team, so gut es eben die Geschichte hergibt.
Begeistern
konnte mich der Auftakt dieser Reihe nicht. Es ist zwar sehr ordentlich
produziert, allerdings ist mir der Rahmen zu abgehoben und die Episode an sich
etwas zu dünn geraten. Trotz Auftaktfolge hätte man hier etwas mehr erwarten
dürfen. |
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