Tod auf der Warteliste

 

Autor:

Veit Heinichen

 

Produktion

NDR 2004

 

Regie:

Harald Krewer

 

Länge:

104 Min.


Mit:

Erzähler: Gerd Wameling
Kommissar Proteo Laurenti: Herbert Knaup
Laura Laurenti: Martina Gedeck
Galvano: Franz-Josef Steffens
Sgubin: Florian Lukas
Lorenzo Ramses: Stefan Merki
Romani
: Jan-Gregor Kremp
Adalgisa
Morena: Sabine Orléans
Professor Severini: Gerhard Garbers
Professor Lestizza: Heikko Deutschmann
Marietta: Tina Engel
Questore
: Hannes Hellmann
Gerichtsmedizinerin: Anne Weber
Dracik
: Jörg Ratjen
Petrovac
: Dietmar Mues
Ziva
Ravno: Leila Abdullah

Französischer Kommissar: Steffen Krause

Inhalt:

Triest: Schnittstelle zwischen Ost und West, mediterrane Idylle und Ort verbrecherischer Machenschaften. Hier operiert eine weit vernetzte Organmafia, die freiwillige Spender aus Rumänien ein- und ausschleust. Ein als exklusive Beauty-Klinik getarntes Krankenhaus übernimmt dann alles weitere. Das Geschäft ist lukrativ, zumindest für die einen. Doch eines Tages geschieht ein folgenreicher Unfall. Ein aus der Klinik geflüchteter Rumäne läuft ausgerechnet dem deutschen Kanzler beim Staatsbesuch ins Auto und stirbt. Damit ist Proteo Laurenti auf den Plan gerufen, der liebeswert-schrullige Kommissar, Liebhaber schöner Frauen und guten Weines.

Bemerkungen:

Ein Krimi um Organhandel - ein schrulliger italienischer Kommissar - nichts, was nicht schon da gewesen wäre. Vor allem nichts, was nicht in einer schwachen Stunde hätte erzählt werden können.

Das ist wohl der Hauptkritikpunkt: Die Produktion hat Längen, die bei z. B. dem venezinischen Kollegen originell gefüllt sind, hier aber das Hörspiel etwas mühsam gestalten. Keine Frage, es ist grundsätzlich ein guter, wenn auch kein fürchterlich origineller, Krimi.
Wenn man Zeit hat, kann man dem gerne lauschen. Wer's verpasst, hat nicht viel verpasst.


 

 

 

Meine Wertung: +

 

Zu den aktuellen Tipps

 

Zum Archiv