| Top Secret
- Akte 006 - Lazarus |
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Idee und Drehbuch: |
Ellen B. Crown |
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Produktion: |
maritim
2010 |
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Bearbeitung: |
Andreas
Beverungen / Peter Brandt |
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Länge: |
79 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: K. Dieter Klebsch
Jade Morgrave: Christine Pappert
W. Ashton Rawleigh: Thomas Karallus
Charles Desmond: Wolfgang Condrus
Mr. Barker: Andreas Borcherding
Dr. Alistair Stark: Klaus Dittmann
Madison: Dietmar Wunder
Rahel Goldblum: Ghadah Al -Akel
Dr. Jakobson: Peter Weis
Nikolaj: Michael Tietz
Prof. Sascha Puschkin: Frank-Otto Schenk
Dr. Dimitri Azzacove: Michael Iwannek
Raissa Romanova: Anke Reitzenstein
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Inhalt: |
6600 Grad Celsius. - Heißer selbst als die Oberfläche der Sonne.
Leben, wie wir es kennen, kann an diesem Ort nicht existieren... darf niemals existieren...
Denn dies ist... der Abgrund... in dem sich ihre fahlen, augenlosen
Leiber winden. In ewiger Agonie. – Dies ist... die Grube... wo
ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt...
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| Bemerkungen: |
Diese
Mystery-Serie aus dem Hause maritim kommt in ihrer sechsten Episode mit
einer Geschichte daher, die richtig viel zu bieten hat. Es grenzt
vielleicht ein wenig an Überfrachtung, weniger an Masse, denn an
Klischeeelementen des Mysterygenres. Sieht man davon ab, funktioniert
der Plot richtig gut und unterhält auch über die lange
Spielzeit durchweg. Man greift die einzelnen Fäden der bisherigen
Folgen auf und versucht diese in einen Kontext zu bringen.
Natürlich führt man dies nicht bis zum endgültigen
Aha-Erlebnis, denn man will sich ja auch noch Material für die
nächsten Folgen bewahren. Die Zusammenführung erscheint daher
vielleicht ein wenig halbgar, zumal es etwas gehetzt und
zusammengestückelt wirkt.
Was mir ziemlich die Hörlaune verdorben hat, ist allerdings die
unnötige und absolut billig wirkende Vulgärsprache. Wenn
dieses Element wenigstens auch nur am Rande einen Sinn für die
Handlung ergäbe, hätte man noch darüber hingwegsehen
können. Wenn ich dieses Hörspiel nicht komplett hätte
hören "müssen", um es bewerten zu können, hätte ich
es an dieser Stelle definitiv aus dem Player entfernt.
Deutlich weniger zu meckern habe ich dann bei der Umsetzung. Allerdings
fängt das Hörspiel diesbezüglich wenig vielversprechend
an. Dort steht nämlich die Darstellung einer Erdbohrung in
Russland an. Die Sprecher müssen entsprechend russische
Wissenschaftler sprechen, alle agieren normal, nur Anke Reitzenstein
gibt der Rolle einen hörbaren Akzent. Das hätte der Regie
auffallen müssen, sie hätte dann das Motto "Alle oder Keiner"
ausgeben dürfen. Das ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber sie darf
trotzdem gerne unterbleiben.
Die Leistungen der Sprecher sind ansonsten nicht zu beanstanden. Gerade
zum Ende hin sind insbesondere die Performances von Klaus Dittmann,
Christine Pappert und Thomas Karallus richtig gut.
Auch die Soundkulisse funktioniert, man setzt sehr genretypische
Musiken ein, die die Handlung gut unterstützen. Dabei geht es zwar
mehr zweckmäßig, denn originell zu, das genügt aber
deutlich, um eine stimmige Episode zu untermalen.
In dieser Folge gibt es Licht, aber auch ein paar - unnötige -
Schatten. Wem die Reihe bislang gefallen hat, wird sich davon
sicherlich nicht abschrecken lassen. Ein Aushängeschild der Reihe
ist es allerdings definitiv nicht.
Meine
Wertung: + / - |
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