Trolle nach Irland
  Autor: Bernd Gieseking
  Produktion: WDR / headroom 2007
  Regie: Burkhard Ax
  Musik: Henrik Albrecht
  Länge: 150 Min.
 

Mitwirkende:

Fabian: Lorenzo Liebetanz
Oma Malette: Rosemarie Fendel
Stefan: Matthias Haase
Tina: Annika Hassler
Baldemar: Jochen Malsheimer
Dido: Michael Habeck
Aginolf: Tommi Piper
Tewinolf: Wolfgang Hess
Onno: Jens Wawrczeck
Nathan: Ernst August Schepmann
Trainer: Yorck Dippe
Connor: Steffen Laube
Katie: Amanda Whitford-Laube
Calamira: Gabrielle Odinis
Runa: Caroline Schreiber
Lenn: Götz Argus
Felicitas: Anja Stoehr
Sitta: Katherina Wolter
Kurt: Reinhard Schulat
Jula: Anja Stoehr
Herma: Caroline Schreiber
Chor der Meereselfen: Nessi Tausenschön, Caroline Schreiber, Anja Stoehr, Katherina Wolter
Old Boneless: Volker Lippmann
Lenard: Gregor Höppner
Ubbo: Heinz Gröning
Frida: Katherina Wolter
Lillemor: Markus Klosters
Plint: Katharina Palm
Justus: Peter Nottmeier
Penelope: Gerlis Zillgens
Brandon: Rich Schwab
Brian: Bernd Gieseking
Colin: Norbert Alich
Bruno: Norbert Alich

Inhalt:

Fabian macht mit seiner Familie Ferien in Irland. Nie hätte er gedacht, dass ihn hier ein neues Abenteuer in der unsichtbaren Welt der Trolle und Elfen erwartet. Und dass er seine Freunde wieder sieht, den Öko-Anarchisten und Troll Baldemar und dessen Freund Dido, der nur zu dritt unterwegs sein kann. Sie sind gekommen, um Fabian zu warnen. Denn auch der böse Aginolf hat von Fabians Reise erfahren.

In den Steilküsten von Moher muss Fabian nun nicht nur nach den drei Teilen der Roten Tafel suchen, sondern auch gegen die Machenschaften Aginolfs ankämpfen.
Ein Abenteuer mit dem Puck Onno, dem Wal Kurt, den Sheeries, einem großen Elfenchor, zwei Basstölpeln und Old Boneless, dem Nebelwesen der 'Cliffs of Moher'.

Bemerkungen:

"Trolle nach Irland" ist das neue Abenteuer von Fabian, der schon 2004 für den WDR in "Trolle nach Süden" agieren durfte. Diesmal verschlägt es ihn, wie der Titel schon vermuten lässt, nach Irland.

Bernhard Gieseking hat hier eine wunderbares Hörspiel erdacht, dass zwar natürlich auf dem Trittbrett des Fantasybooms mitrollt, aber soviel eigene unterhaltsame Ideen mitbringt, dass man die Geschichte durchweg genießen kann. Trotz einer recht langen Spielzeit, wird diese Geschichte nie langweilig, sorgt man doch mit vielen kleinen Episoden und noch mehr originellen Charakteren stets für Abwechslung.

Hinzu kommt ein Sprecheraufgebot, dass selbst für ein Radio-, zu dem noch ein Kinderhörspiel, sehr beachtenswert ist. Bis in die kleinsten Rollen eine starke Besetzung, die auch in allen Bereichen dem Anspruch gerecht wird. Einzig bei der technischen Umsetzung gibt es Schwächen. Dort hat man einige Stimmen etwas verfremdet, was sich zum Teil recht übel anhört. Da hätte man sich meines Erachtens lieber auf das Talent der Sprecher allein verlassen sollen.

Für die Musik zeichnet sich hier kein geringerer als Henrik Albrecht verantwortlich, der auch hier wieder für eine erstklassige musikalische Untermalung sorgt. Stets passend, aber nie aufdringlich, unterstützt die Musik die Umsetzung hervorragend.

Die Produktion an sich ist - sieht man mal von den Verfremdungen der Stimmen ab - sehr gelungen. Burkhard Ax hat hier ein Hörspiel geschaffen, das nicht nur Kindern Spaß machen dürfte. Auch Erwachsene können sich hier sicherlich gut unterhalten fühlen.

 

 

Meine Wertung: + + + +

 


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