| Twilight
Mysteries (1) Fluch der Unsterblichkeit |
|
| |
Autor: |
Erik Albrodt |
|
| |
Produktion: |
Daydream Factory & Dreamland Productions
2008 |
|
| |
Regie: |
Erik Albrodt |
|
| |
Musik: |
Carsten Jessen |
|
| |
Länge: |
54 Min. |
|
| |
|
 |
|
Mitwirkende: |
Klaus Sonnenschein - Intro
Thomas Nero Wolff - Morten Zephyre
Kim Hasper - Dave Edwards
Kellina Klein - Nina Salenger
Bert Stevens - Inspektor Morris
Tobias Kluckert - Jason Sanders
David Nathan - Mark Richards
Birgit Bockmann - Norma Richards
Wolfgang Strauss - Moderator 1
Bodo Venten - Moderator 2
Simeon Hrissomalis - Schreiender Mann
Horst Kurth - Autofahrer |
|
Inhalt: |
Jason Sanders ist unsterblich.
Doch dieses Geschenk hat auch eine dunkle Seite. Er muss
ständig von Menschen umgeben sein, denen er im Falle einer
Verletzung die Lebensenergie zur eigenen Regeneration entziehen kann.
Er hält die Frau seines Widersachers Mark Richards als
lebensspendende Geisel.
Das Team von Doktor Zephyre versucht die Geisel zu befreien und Sanders
daran zu hindern, in Zukunft Unschuldigen das Leben "zu rauben"...
|
| Bemerkungen: |
Mit
"Twilight Mysteries" betritt ein alter Bekannter
wieder die Hörspielarena: Erik Albrodt, Macher von "Generation
6"
und "Last Call" legt in Zusammenarbeit mit Dreamland Productions die
erste Folge einer neuen Mystery-Serie vor, in der es das Team um Dr.
Zephyre mit allerlei Übersinnlichem zu tun bekommt.
In dieser ersten Folge legt man gleich ohne große
Einführung
los und der Hörer findet sich nach wenigen Sätzen
schon
mitten in "Fall" wieder.
Die Idee hinter "Fluch der Unsterblichkeit" ist recht
originell,
wenngleich einige Elemente und das Schema nicht gerade neu sind.
Dennoch gibt es hier einige wohltuende Abstände zum
üblichen
Geisterjäger-Plot. Story und deren Lösung sind
deutlich
handfester, als man es im Genre gewohnt ist.
Überraschendes gibt es im Sprechercast. Fast durch die Bank
bekannte Stimmen und vor allem sehr professionelle Sprecher in den
tragenden Rollen. Die Leistungen sind an sich durchweg in Ordnung.
Schwierigkeiten hatte ich einzig in Bezug auf die Besetzung.
Es
dauerte recht lange, bis sich Charaktere - insbesondere von
Zephyre und Nina Selinger - und Stimmen in meinem zu einem homogenen
Bild zusammenfügten.
Die solidere Handlung geht auch mit einer eher
gemäßigten
Soundgestaltung einher. Die Geräuschkulisse ist sehr glaubhaft
und
genügt um nachvollziehbare Bilder zu erzeugen. Das, was die
Handlung hergibt, wird hörbar. Die Machart gefällt
mir
persönlich sehr gut und hoffe, dass man sich gegen die
"fetten"
Produktionen im Genre durchsetzen kann.
"Der Fluch der Unsterblichkeit" ist ein guter und unterhaltsamer Start
in diese neue Mystery-Serie. Sie bietet in diesem dichtbesetztem Genre
- sowohl inhaltlich, als auch gestalterisch - eine wohltuende
Abwechslung. |
|
|