| ...und nebenbei Liebe 1 - Die Erbschaft |
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Autor: |
Katrin Wiegand |
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Produktion: |
Argon Verlag 2007 |
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Regie: |
Oliver Rohrbeck |
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Musik: |
Frank Ertel |
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Länge: |
59 Min. |
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Mitwirkende: |
Mit: Jürgen Heinrich, Judy Winter, Sven Hasper, Ranja Nonalan, Julia Biedermann,
Benjamin Völz, Anke Reitzenstein, Filipe Pirl, Leyla Rohrbeck, Mika Kerkow,
Oliver Rohrbeck, Ulrike Stürzbecher, Klaus Lochthove, Norbert Gescher |
Inhalt: |
Mustersohn Florian wohnt mit seiner Frau Stefanie auf dem Wagner-Hof. Er ist
Tierarzt wie sein Vater Heinrich. Mutter Isabelle managt das Familienunternehmen
mit fester Hand. Dass ihr zweiter Sohn Lutz mit einer alleinerziehenden Mutter
von zwei ewig schlecht gelaunten Teenagern zusammenlebt, ist ihr unerträglich.
Eine Versöhnung scheint ausgeschlossen. Dann geschieht etwas, mit dem keiner
rechnen konnte... |
Bemerkungen: |
Eine "Soap zum Hören" - das klingt nicht gerade nach dem, was ich mir in meinen
CD-Player wünschen würde. Normalerweise würde ich es gar nicht beachten. Wenn
man dann aber sich die Namen ansieht, die das Booklet zieren, dann wird die
Neugier schon geweckt. Denn hier zaubert der Argon-Verlag schon einiges aus dem
Hut.
Oliver Rohrbeck, der ja schon mit seiner Lauscherlounge gezeigt hat,
dass er in der Lage ist, ansprechende Hörspiele zu produzieren, hat sich hier
der Regie angenommen. Dem Ruf ins Studio sind auch einige große Namen gefolgt,
so dass man da allein von der Papierform seine Erwartungshaltung etwas nach oben
setzt.
Und tatsächlich: Die ersten Folge übertrifft tatsächlich die
Voreinschätzung. Sicherlich ist die Geschichte keine Weltliteratur, sie ist aber
bei Weitem nicht so flach wie das Genre es erwarten lässt. Zwar packt man hier
ordentlich in die Klischeekiste und schafft extreme Charaktere, aber insgesamt
wirkt das alles nicht zu gewollt, sondern passt ins Gefüge.
Viele nette
Ideen, z. B. wie man hier den Erzähler einsetzt, sorgen auch dafür, dass hier
nie der Eindruck entsteht, dass es sich hier um eine "billige" Produktion
handelt.
Die Umsetzung der Geschichte ist ebenfalls sehr gelungen und die
Sprecher agieren auf einem guten Niveau. Hier fiel niemand auf, der den
Erwartungen nicht gerecht würde. Auch wenn genrebedingt Overacting erlaubt wäre,
hält sich das alles im Rahmen.
Auch die Auswahl der Sprecher ist gelungen,
versorgt man hier doch alle Charaktere mit passenden und gut wieder erkennbaren
Stimmen.
Insgesamt ein guter Einstand, der zeigt, dass man das Thema
"Soap" auch mit Qualität angehen kann. |
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