| Ein kalter
Strom |
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Autor: |
Val McDermid |
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Bearbeitung:
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Katrin Reiling |
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Produktion: |
der hörverlag 2010 |
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Regie: |
Sven Stricker |
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Musik: |
Jan-Peter Pflug |
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Länge: |
117 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzählerin: Leslie Malton
Erzähler: Heikko Deutschmann
Tony Hill: Boris Aljinovic
Carol Jordan: Florentine Lahme
Marijke van Hasselt: Sandra Borgmann
Petra Becker: Anne Moll
Tadeusz Radecki: Stephan Schwartz
Darko Krasic: Achim Buch
Frances: Kerstin Draeger
Morrigan: Stephan Schad
Wilhelm Mann: Andreas Döhler
Kees Maartens: Wolf Frass
An-/Absage: Lennardt Krüger
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Inhalt: |
Ein Psychopath, der als Kind von seinem
Großvater schwer misshandelt wurde, quält aus Rache
seine Opfer und ertränkt sie anschließend. Der
Profiler Tony Hill soll den Wahnsinnigen aufspüren und
gerät dabei selbst ins Visier des Serienkillers. Zur gleichen
Zeit ist Kommissarin Carol Jordan einem internationalen Dealerring auf
den Fersen. Das Ermittlerduo stößt bei seinen
Nachforschungen in ein Wespennest aus Korruption, Grausamkeit und
Gewalt.
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| Bemerkungen: |
Aller
guten Dinge sind drei? Der dritte Fall für Tony Hill und Carol
Jordan brauchte ein bisschen, bis ich zu diesem Satz nicken konnte. Die
erste Hälfte der Spielzeit wird benötigt, um die einzelnen
Handlungsebenen, die verschiedenen Protagonisten in verschiedenen
Ländern zusammenzuführen und das Strickmuster des
Serienkillers herauszuschälen. Inhaltlich Spannung erwächst
hier am Ehesten aus der schockierenden Art der Verbrechen.
Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte Fahrt auf,
lässt den Serienkillerplot los und widmet sich einer spannenden
und bitterbösen Verbrecherjagd auf einen Drogendealer- und
Menschenhändlerring. Val McDermid lässt dort ihre Helden
ordentlich leiden. Das ist zwar ungewohnt, wirkt aber letztlich
glaubwürdiger, als die sonst üblichen Rettungen in letzter
Sekunde.
Danach nimmt man den Serienkillerplot wieder auf, beendet diesen
allerdings ein wenig unspektakulär - zumindest im Verhältnis
zur vorherigen Erzählpassage.
Deutlich besser als die Geschichte selbst, ist deren Darstellung. Wie
nicht anders zu erwarten, hat hier Sven Stricker wieder eine
erstklassige Inszenierung vorgelegt. Seine Sprecher sind angenehm frei
von zuviel Klischees, die sich bei einigen Figuren durchaus
anböten. Das Ensemble schafft es so, die Geschichte deutlich
origineller zu gestalten, als es die Vorlage vorsieht.
Hinzu kommt die gewohnt stimmige Musik Jan-Peter Pflugs, der auch hier
wieder tolle Atmosphären und Kulissen zaubert - Nie zu
aufdringlich, aber immer präsent.
Bei der Vielzahl der Veröffentlichungen im Thrillergenre bedarf es
schon einer besonderen Geschichte, um den Hörer noch in den Bann
zu schlagen. Val McDermid gelingt das hier nur bedingt. Ihre Geschichte
ist ein wenig zu standardisiert, sie nutzt zuviele gängige
Elemente. Das ist solides Handwerk, viel mehr aber leider nicht.
Dass diese Folge dennoch nicht im Mittelmaß versinkt, liegt an
der Inszenierung von Sven Stricker, dem es auch hier wieder gelingt,
die Geschichte so gut zu erzählen, dass man hier einfach sehr
gerne zuhört.
Meine
Wertung: + + +
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Hörprobe
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