Dan Shockers Gruselkabinett - 3 - Verschollen im Spukhaus (maritim 2005)

von Dennis Hoffmann nach einer Vorlage von Dan Shocker

 

Regie: Dennis Hoffmann

Dauer:

Link: http://www.maritim-produktionen.de

 

Der Regen prasselte wie ein Wasserfall vom Nachthimmel. Eine Autopanne zwingt Steven und Nancy dazu, in dieser unwirtlichen Gegend inmitten eines riesigen Moors die Nacht in einem Zelt zu verbringen. Als Steven das Zelt verlässt, entdeckt er ein Haus und will dort Unterschlupf finden - doch er kehrt nie wieder zurück. Seine Freundin macht sich auf die Suche nach ihm, doch ungeheuerliche Dinge geschehen

 

Mit Christine Pappert, Thomas Karallus, Pia Werfel, Gernot Endemann, Volker Brandt

 

Lang hat es gedauert, aber jetzt habe ich es auch gehört. Die Ankündigung, dass eine Roy-de-Voss-Story ohne Roy des Voss stattfinden soll, wirkt zunächst befremdlich. Im Nachhinein muss ich sagen: Es war ein Glücksfall. Die Story hat viel mehr Esprit und Grusel als die ersten Folgen der Serie.

Wenn ich bei einem Hörspiel nicht einschlafe, ist es ein gutes Zeichen! Der Verzicht auf einen Erzähler muss ich insgesamt auch positiv bemerken, auch wenn ich mir bei einigen Szenen gewünscht hätte, ich wüsste, was da passiert (insbesondere da, wo man außer hektischem Gekreische und Gepolter nichts von der Handlung mitkriegt.) Aber der Spannung tut es auf jeden Fall gut. Man hat das Gefühl eher in der Story "drin" zu sein - mit einem Erzähler hätte man hier sicherlich ein distanzierters Bild. Die Sprecher finde ich bis auf eine Ausnahme gut und auch passend. Leider lag Pia Werfel m. E. etwas daneben. Teilweise wirken die Heulanfälle sehr gekünstelt. Das war ja zum Teil schauriger, als das Hörspiel. Allerdings vermute ich, dass das hier nicht Frau Werfels Schuld war, sondern, dass das in der Regie bzw. beim Schnitt versägt wurde. Ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber wenn sowas sogar mir auffällt...

Alles in allem eines der besseren Gruselhörspiele aus dem Hause Maritim. Die kleinen Macken, die es hat, schwächen den Gesamteindruck kaum.

 

 

Link: www.maritim-produktionen.de

 

 

 

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