Wallander - Eiskalt wie der Tod
  Autor: Henning Mankell
  Produktion: Der Hörverlag 2007
  Regie: Sven Stricker
  Bearbeitung: Sven Stricker
  Musik: Jan-Peter Pflug
  Länge: 67 Min.
  Cover

Mitwirkende:

Kurt Wallander: Axel Milberg
Linda Wallander: Ulrike C. Tscharre
Erzähler: Andreas Fröhlich
Stefan Lindmann: Christian Stark
Martinsson: Lennardt Krüger
Ann-Britt Höglung: Kerstin Hilbig
Nyberg: Siegfried W. Kernen
Lisa: Katja Brügger
Karlsson: Manfred Reddemann
Hauptmann Andersson: Wolf Frass
Olof Wachtmann: Michael Harck
Carolina Wachtmann: Angela Stresemann
Anita: Traudel Sperber
Eva: Carina Kleinfeld
Bengt Bengtsson: Hans Sievers
Khalid Houari: Sebastian Faust
Frau: Brita Subklew
Soldaten: Thomas Klees, Daniel Montoya, Philip Schwarz

Inhalt:

Das Ehepaar Olof und Carolina Wachtman wird auf seinem herrschaftlichen Gut ermordet aufgefunden. Beide Leichen sind auf grausame Weise entstellt und lassen schreckliche Folterungen erahnen. Eine Spur führt Kommissar Wallander, seine Tochter Linda und Stefan Lindman zu einem 20 Jahre alten Vorfall...


Henning Mankell, 1948 in Härjedalen geboren, sieht sich weniger als Krimiautor denn als Gesellschaftskritiker. Bereits im Alter von 20 Jahren arbeitete er als Autor und Regisseur. In den 70er Jahren veröffentlichte er mehrere Werke, die sich den Klassenkampf und die Arbeiterbewegung zum Thema machten. Seit 1990 widmet er sich seinen populärsten Titeln: den Fällen des Kommissar Wallander. Der Erfolg überschreitet die Landesgrenzen Schwedens bei weitem. Die Werke finden sich auf unzähligen Bestsellerlisten wieder und gewinnen die verschiedensten Preise für Kriminalliteratur.

Bemerkungen:

In der zweiten Folge der Wallander-Reihe bekommt es das Team um den schwedischen Kommissar mit einer seltsamen Mordserie zu tun, deren Motiv weit in der Vergangenheit liegt. Der Fall kann leider weniger überzeugen, als die Einstiegsfolge. Zuviele bekannte Elemente trüben hier etwas den Hörgenuss.

Sicherlich bleibt der Fall spannend, dennoch kann man sich des Gefühls kaum erwehren, das alles nicht schon mal irgendwie gehört zu haben.

Wie zum Ausgleich gibt es dafür aber im Handlungsrahmen ein paar schöne Szenen, die den Unterhaltungswert deutlich höher treiben, als es der Krimiplot selbst kann.

Die Umsetzung ist - wie schon in der Folge zuvor - genauso, wie ein Wallanderhörspiel klingen sollte. Im Grundton eher ruhig, mit wenigen, dafür aber umso ausdrucksstärkeren Akzenten.

Auch wenn der Kriminalfall an sich etwas zu wenig Originalität beweist, die Geschichte insgesamt ist - insbesondere aufgrund der Qualität der Umsetzung - durchaus hörenswert.

Meine Wertung: + + +

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