| Wallander
(5) Der unsichtbare Gegner |
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nach einer Geschichte von Henning Mankell |
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Produktion: |
der hörverlag
2009 |
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Bearbeitung und Regie: |
Sven Stricker |
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technische Realisation: |
Kay Poppe |
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Musik: |
Jan-Peter Pflug, |
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Länge: |
74 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Andreas Fröhlich
Wallander: Axel Milberg
Linda Wallander: Ulrike C. Tscharre
Stefan Lindman: Christian Stark
Martinsson: Lennardt Krüger
Ann-Britt Höglund: Kerstin Hilbig
Nyberg: Hannes Hellmann
Lothar: Stephan Schwartz
Jolanta: Jelica Bartarilo
Krankenschwester: Eva Michaelis
Postboten: Thor W. Müller, Frank Wieczorek und Benjamin
Utzerath
Schießtrainer: Sascha Draeger
Bauer: Horst Arenthold
Nachbarin: Aranka Mamero
Journalist: Alexander Geringas
Britta Nyström: Kartin Reiling
Polizist: Kay Poppe |
Inhalt: |
Ystads Polizei ist schockiert: Ein junges
Mädchen wird brutal ermordet, mit einem blutleeren
Körper aufgefunden. Eine pur führt zu Martinssons
Tochter, die verschwunden ist. Und Wallanders Tochter Linda verletzt
sich schwer an einer manipulierten Waffe. Wer will der Polizei von
Ystad schaden? Ein Katz- und Mausspiel mit dem Täter beginnt,
doch die Ermittler sind stets einen Schritt zu langsam. Wallander und
Martinsson fühlen sich mehr und mehr wie Gejagte ...
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Bemerkungen:
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Die Reihe "Wallander"
meldet sich mit einem Paukenschlag zurück; "Der unsichtbare
Gegner" ist ihr bislang spannendste Fall. Dies ist insbesondere duch
die direkte und sehr drastische Einbindung der Protagonisten in das
Geschehen selbst bedingt.
Auch wenn dieser Plot im Thrillergenre grundsätzlich nicht
ungewöhnlich ist, wirkt er in dieser besonderen Kulisse der
Reihe doch originell.
Natürlich treffen hier zwei Welten aufeinander, die per se nicht
zusammenpassen wollen: Auf der einen Seite ein etwas überzogener
Fall, auf der anderen das eher bodenständige skandinavische
Setting. Es gelingt dem Team um Sven Stricker dennoch, beides zu einer
Geschichte zu verknüpfen, die wie aus einem Guss wirkt. Sie
lässt zudem dem Hörer kaum Gelegenheit, darüber
nachzudenken, da man ohnehin kaum zum Atem holen kommt.
Dabei setzt man ganz gekommt auf das ruhige Flair, das der Reihe eigen
ist und sorgt somit eher durch das langsam aufgebaute
Bedrohungsszenario für Spannung. Allerdings drückt man, dort
wo es nötig ist, auch ordentlich auf's Tempo, so dass sich hier
letztlich eine sehr glaubwürdige Mischung ergibt.
Die gute Geschichte wäre nur halb so viel wert, würde nicht
das Sprecherensemble so erstklassig agieren. "Flüsterer" Andreas
Fröhlich haucht in bekannter Manier seine Erzähltexte ins
Mikro, als wolle er bloß nicht die Handlung stören. Dieser
stilistisch eher ungewöhnliche Einsatz passt aber wie immer
erstklassig zur Reihe - und insbesondere zu dieser Folge. Auch wenn man
aus diesem wirklich erstklassig spielenden Ensemble niemanden
herausheben sollte, hat mich hier insbesondere Lennardt Krüger
überzeugt, der mit seiner Rolle hier alle emotionalen Talfahrten
exzellent meistert.
Auch die restliche Umsetzung überzeugt - wie nicht anders zu
erwarten. Sven Stricker schafft mit Hilfe der Musik von Jan Peter Pflug
und einer adäquaten, aber unaufdringlichen Geräuschkulisse,
die nötige Atmosphäre, die die Geschichte zum funktionieren
braucht.
"Der unsichtbare Gegner" ist in jeder Hinsicht erstklassig. Ein
Hörspiel, das den Hörer 74 Minuten mit einer spannenden und
exzellent erzählten Geschichte in Atem hält. |
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