Wickie und die starken Männer
nach Runer Jonsson
Script von Kai Lüftner
studio 100 Media 2009

Mit:
Wickie: Andi Wittmann
Halvar: Jürgen Kluckert
Snorre: Rainer Fritzsche
Tjure: Karlo Hackenberger
Ulme: Hans Werner Olm
Faxe: Tetje Mierendorf

© 2009 Studio100 Media
V.l.n.r.: Tetje Mierendorf (Faxe), Karlo Hackenberger (Tjure), Wickie, Hans Werner Olm (Ulme) und unten: Rainer Fritzsche (Snorre)
 © 2009 Studio100 Media


(3) Die verwandelte Stadt

Wickie und die starken Männer kehren nach einiger Zeit, die sie mit Handel in der Südsee verbrachten, wieder in die Stadt der Aristokraten und Plebejer, die sie in den ersten beiden Folgen von den tyrannischen Zuständen befreit hatten, zurück.
Hier stellen sie fest, dass sich aus der Herrschaft des Volkes erneut ein diktatorisches System entwickelt hat, und erneut versuchen sie, zu helfen....

49 Min.

Meine Wertung: + +
   

(4) Friesen in Sicht

Nach dem Abenteuer in der verwandelten Stadt, segeln die Wikinger in Richtung Heimat, dabei werden sie von den Schiffen der Friesen eingekreist, die unter der Herrschaft von Sven, dem Schrecklichen, stehen. Um sich hieraus zu befreien, bedarf es einer List....

43 Min.

Meine Wertung: + / -
 

Bemerkungen: Mit diesen beiden Episoden schließt man die Abenteuer des bislang  unvertonten Wickie-Romans zunächst einmal ab. Nachdem schon der Auftakt zwar durchaus in Ordnung ging, aber nicht viel Nachhaltiges bieten konnte, schließen sich die Folgen 3 und 4 daran an. Trotz einer jeweils überschaubaren Spielzeit, reicht die eigentliche Geschichte kaum, um diese angemessen zu füllen.

Man umgeht dies ein wenig, in dem man zu Anfang jeder Folge, das bislang Geschehene nochmal zusammenfasst. Das macht in "Die verwandelte Stadt" durchaus Sinn, da man ja für deren Verständnis, den Inhalt der ersten beiden Episoden parat haben sollte. In "Friesen in Sicht" sieht das ganz anders aus. Diese Episode hat inhaltlich überhaupt nichts mehr mit den Abenteuern in der Stadt zu tun. Trotzdem gönnt man sich einen epischen Ausflug in die ersten drei Folgen, so dass geschlagene 10 Minuten der Spielzeit vergehen, ehe man überhaupt in die neue Geschichte eintaucht.

Zwar reicht die verbleibende gute halbe Stunde durchaus, um das kurze Abenteuer zu erzählen, allerdings ist diese Zeitspanne für eine einzelne CD nicht ganz angemessen.

Wie schon bei den ersten beiden Folgen, bin ich auch hier der Meinung, dass man beide Episoden wesentlich besser in ein Hörspiel umgesetzt hätte. Hätte man die Handlung etwas gestrafft, was angesichts einiger Längen kein Fehler gewesen wäre, hätte die Spielzeit vermutlich noch nicht einmal die Stundengrenze berührt.

Die Umsetzung zumindest ist recht gelungen, einzig bei einigen eingesetzten Musiken hat mir der Bezug zur jeweiligen Szene gefehlt. Da hat man nicht immer die entsprechende Stimmung getroffen. Das Sprecherensemble passt natürlich auch hier wieder gut, die bekannten Figuren, werden recht passend verkörpert. Einzig Jürgen Kluckert war mir hier und da wieder ein wenig dichter an Benjamin Blümchen, denn am Wikingeranführer Halvar.


Studio100 bietet hier wieder typische und nett produzierte Wickie-Folgen, die allerdings inhaltlich zu wenig für zwei einzelne Hörspiele bieten. Insofern rettet man sich mit der netten Umsetzung zwar in den positiven Bereich, überzeugt aber insgesamt nur bedingt.


 
Meine Wertung: +
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