Wupp! Die Dimensions-Jäger (2) 1001 Nacht 
   Ein Comedy-Hörspiel von Kai Lüftner
 
Idee und Buch: Kai Lüftner und Sebastian Werner
Regie und Produktion: Kai Lüftner
Musik und Kompositionen: Andreas Manhart, Drums: Thomas Fietz
Aufnahme und Schnitt: Andreas Manhart
Wupp-Song „Die Dimensionsjäger“: K-O-M-T (Hannes Meißner, Martin Irmscher, David Wetzel)
Instrumente: Andreas Manhart; Drums: Robert Puls
  hörverlag 2009
  80 Min.
 


Mitwirkende:

Beule: Oliver Korittke
Hunter: Florian Lukas
Erzähler: Frank Gustavus
Talkback: Marius Clarén
Herr Jeminé: René Marik
Schluffi: Mirco Buchwitz
Oberste Oberagentin: Martina Hill
Agent A-E: Ahne
Agent F-J: Hennes Bender
Agent: K-O: Kai Lüftner
Agent P-T: Martin Klempenow
Agentin U-Y: Jundula Deubel
Agent Z: Christoph Walter
Prinzessin: Stephanie Deubel
DIZEWAWU: Sebastian Werner
Alltime-Favourit-Band: Die Wallerts
Titel / Abspann: Sven Stricker
u. v. a.

Special Guest:
Aladin: Hans Werner Olm
Dschinn: Tetje Mierendorf
 

Inhalt:

Den Onkel nicht gefunden, die Agenten im Nacken: Beule und Hunter haben ein echtes Problem und landen durch einen Bedienungsfehler am WUPP-Gerät auch noch im Reich von 1001 Nacht. Dort treffen sie auf einen Aladin, der seine besten Tage schon hinter sich hat und ständig im Clinch liegt mit seinem Flaschengeist, der kaum noch durch den Flaschenhals passt. Ralf Schmitz als schräger Aladin versucht, gemeinsam mit Beule und Hunter, den widerspenstigen Flaschengeist unter Kontrolle zu bekommen. Denn der weigert sich hartnäckig, Aladins Anweisungen zu folgen. Nur unter heftigstem Protest und äußerst unwillig quetscht sich Tetje Mierendorf aus der Flasche - dabei könnte er Aladins Wünsche mit Leichtigkeit erfüllen: Geld, einen Palast und endlich bei der schönen Prinzessin landen...


Bemerkungen: Nach dem Auftakt zu Wupp mit "Sherlock Holmes & Dr. Watson" hielt sich meine Vorfreude auf diese Folge sehr in Grenzen. Schließlich sind beide Folgen zusammen produziert worden und so dürfte sich hier nur wenig zum Besseren gewendet haben.

Tatsächlich bewegt sich auch diese Folge auf einem ähnlichen Humorniveau, das erneut zu speziell ist, um bei möglichst vielen Hörern punkten zu können. Es gibt allerdings einige gefällige Stellen im Skript, die dann aber oft den Nachteil haben, wenig originell, beziehungsweise auch mal etwas vorhersehbar zu sein.

Die Titel gebende Geschichte arbeitet oft mit Klischees, die man allerdings nicht originell genug präsentiert. Kleine positive Aspekte, wie zum Beispiel die gelungene Şımarık-Coverversion von den Wallerts, gehen leider in der zu zähen Erzählung auf. Zum Finale gelingt es zwar, auf ein Tempo zu erhöhen, das dem gesamten Hörspiel gut getan hätte. Hier ist - insbesondere für ein Comedyhörspiel - zuviel Leerlauf vorhanden.

Die Leistung der Sprecher ist ordentlich, wenngleich ihr zum Teil chaotischer Einsatz nicht gerade dem Hörvergnügen förderlich ist. Auch hier gibt es wieder wilde Wechsel in den Erzählebenen, die nur zum Teil witzig sind.

Richtig zünden können die beiden Stargäste im Sprecherensemble nicht. Diesbezglich konnten ihre Vorgänger im ersten Teil deutlich mehr überzeugen. Es liegt zum Teil allerdings auch an den etwas undankbareren Rollen.
Insgesamt sind die Sprecherleistungen nicht wirklich schlecht, erinnernswerte Glanzleistungen bekommt der Hörer allerdings auch nicht wirklich geboten.


Die niedrigen Erwartungen, die man nach dem Hören der ersten Episode an diese Folge hatte, wurden zumindest erfüllt. Der große Wurf ist diese Produktion auch nicht. Zwar ist hier die Geschichte etwas gradliniger, dafür aber auch etwas uninteressanter, so dass es letztlich auf eine gleiche Wertung herausläuft.

Insgesamt ist mir das deutlich zu wenig. Wie schon im ersten Teil gibt es hier nur wenig Überzeugendes. Die "Schmunzeldichte" ist einfach zu gering, um diese 80 Minuten zu einem empfehlenswerten Hörspiel zu machen.   
Meine Wertung: -
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