| Zeugin der Anklage |
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Autor: |
Agatha Christie |
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Produktion: |
ORF 1995 |
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Regie: |
Gerda Eisendle und Reinhard Prosser |
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Länge: |
54 Min |
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Mitwirkende: |
Leonard Vole: Peter Fröhlich
Romaine Vole: Sonja Sutter
Anwalt Mayhew:
Reiner Friedrichsen
Verteidiger Sir Wilfrid Roberts: Karl Michael
Vogler
Staatsanwalt Myers: Klaus Martin Heim
Mr. Hearne, Polizeiinspektor:
Gerhard Peilstein
Richter: Peter Trauner
Haushälterin: Irmgard
Sohm
Greta, Stenotypistin: Ingrid Hermannseder
Die Erdbeerblonde: Margot
McKeigh |
Inhalt: |
In der Kanzlei des mit allen Wassern gewaschenen Anwalts Sir Wilfried Robarts
landet ein des Mordes verdächtiger junger Mechaniker namens Leonard. Er soll die
sowohl bedeutend ältere als auch bedeutend wohlhabendere Emily French erschlagen
haben. Das Motiv: sie hat ihm ihr gesamtes Vermögen von immerhin 85.000
englischen Pfund testamentarisch zugedacht. Aber soll dieser ein wenig naive und
schlichte Mann wirklich ein eiskalt berechnender Killer sein, der sich zudem
durch ein so offensichtliches Motiv automatisch zum Tatverdächtigen Nummer eins
macht? Nicht nur Sir Robarts, der Mann für die kniffligen Fälle, hat daran
erhebliche Zweifel und ist einigermaßen guten Mutes, seinen Mandanten rauspauken
zu können. Seine Zuversicht wird allerdings aufs Heftigste erschüttert, als er
Leonards Ehefrau Romaine kennen lernt. Ihre Angaben sind so rätselhaft und
nebulös wie ihr gesamtes Verhalten und außerdem scheint sie so kalt wie eine
Hundeschnauze zu sein. Als es zur Verhandlung vor dem Hauptkriminalgericht Old
Bailey kommt, hat Sir Robarts nicht zu Unrecht tiefe Sorgenfalten auf der Stirn.
Doch was ihn dann tatsächlich erwartet, übersteigt seine Befürchtungen noch
einmal um ein Vielfaches... |
Bemerkungen: |
Bei dieser tollen Vorlage kann man nicht viel falsch machen. Das Hörspiel ist
nett inszeniert, allerdings bleibt diese hinter der großartigen Story deutlich
zurück. Da hätte ich mir etwas spannenderes und fesselnderes gewünscht.
Dennoch ist die Idee der Story allein schon vier gute Daumen wert, wegen der
etwas mageren Umsetzung streiche ich aber wieder einen. |
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