| Zorn einer Göttin |
| |
Autor: |
Martin Walser |
| |
Produktion: |
WDR/BR/SWF 1989 |
| |
Regie: |
Otto Düben |
| |
Länge: |
52 Min. |
| |
|
 |
Mitwirkende: |
Tassilo S. Grübel: Paul-Felix Binz
Biddie: Sylvia Joost
Mutter: Renate
Steiger
Hugo Allmendinger: Charles Brauer
James Blickle: Hans
Wyprächtiger
Ilse Blickle: Sibylle Courvoisier
Evi Suttner: Franziska
Walser
Silke: Ruth Hungerbühler
Dorothee Reize, Iris Eick, Elisabeth
Gyger, Ruth Aders, Inka Friedrich, Stephan Heilmann, Hans Stefan Rufenacht
|
Inhalt: |
Ein neues Abenteuer des privaten Ermittlers Tassilo S. Grübel, den man wohl kaum
noch vorzustellen braucht. Hallodri, Luftikus, Schlitzohr, das alles ist er,
immer dem großen Coup in seinem - und des Autors - Revier rund um den Bodensee
hinterherschnüffelnd. Aber er ist auch zu wenig tough, zu sentimental, eitel und
zu sehr Phantast, als daß es zum Format des großen Gauners oder Siegers reichen
würde - ein liebenswerter Schlawiner, der immer hart an der Niederlage
vorbeischrammt.
Diesmal fällt TSG fast in die Grube, die er anderen gegraben
hat, nämlich dem Industriellen, Kunstsammler und Lebemann James Blickle und Evi,
der betörenden und moralisch flexiblen Krankengymnastin. Allerdings trägt
Gemahlin Ilse Blickle das ihre dazu bei, indem sie von Grübel angesichts des
Bildes des 'Zorn einer Göttin'Schützenhilfe erbittet. |
Bemerkungen: |
Wenn man der Inhaltsangabe der produzierenden Senders glauben darf, bekommt man
es hier ja mit einem sehr unterhaltsamen Hörspiel zu tun. Eine Meinung, die ich
leider nicht teilen kann. Denn Martin Walser mag ein guter Schriftsteller sein,
er ist aber meines Erachtens vollkommen unfähig einen ansprechenden Krimi zu
schreiben.
Was man dem Stück zu Gute halten muss, es ist der beste Krimi der
Serie - was aber leider auch nicht viel Aussagekraft hat.
Ein großer Name
als Autor macht leider noch lange kein gutes Hörspiel. Hier empfehle ich,
einfach mal weghören ist spannender. |
|