| Zwölf Fotos zuviel |
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Autor: |
Peter Kramer |
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Produktion: |
MDR 1999 |
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Regie: |
Walter Niklaus |
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Länge: |
52 Min. |
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Mitwirkende: |
Frau ............................................................... Jutta
Hoffmann
Mann...............................................................
Ulrich
Wildgruber
Kellner............................................................
Lars
Gärtner
Stimme...........................................................
Käte Koch
Schaffner .......................................................
Wilhelm Eilers
Durchsage
.................................................... Walter Niklaus |
Inhalt: |
Anfangs hatte sie ja diese zufällige Reisebekanntschaft nur für ein bisschen
aufdringlich gehalten, diesen Unterhaltsamkeit versprühenden
Gute-Laune-Menschen, der ausgerechnet in ihrem Zugabteil Platz zu nehmen
beliebte. Einer, der jeden ins Gespräch ziehen und nach fünf Minuten den ersten
Witz zum Besten geben muss. Und der sich durch kühle Höflichkeit mit Sicherheit
nicht zurückhalten lässt. Kein Sinn für Vornehmheit eben. Und keinen Respekt.
War es ein Fehler, sich mit so einem auf eine Art
"heiteres Beruferaten"
einzulassen? Jedenfalls, dass er sein Geld ausgerechnet als Erpresser verdient,
hat sie ihm natürlich nicht geglaubt. Obwohl er ziemlich plausible Geschichten
auftischen konnte... und auch seine Kamera hatte er schließlich sichtlich dabei.
Nur, dass er ihre Lebensumstände so auffallend treffsicher erraten kann, ist
schon etwas sonderbar. Sogar die Automarke (Porsche Cabrio). Sogar die Autofarbe
(silbergrau). Und als er dann auch noch über diesen Unfall Bescheid weiß... und
diese Fahrerflucht, lässt sich eins, scheint es, leider nicht mehr verkennen:
Der Mann ist nicht zufällig hier. Und er ist wirklich Erpresser! Die Fotos, die
er verkaufen möchte, sind deshalb auch ziemlich teuer. Zwölf Fotos für 250.000
Mark. Abzüge und Negative –schließlich ist er ein ehrlicher
Erpresser.
Allerdings, auch ehrlichen Erpressern kann es passieren, dass ihre
wertvollen Zeugnisse auf einmal regelrecht überflüssig sind. Und statt 250.000
Mark hat man auf einmal zwölf Fotos zuviel. |
Bemerkungen: |
Vom Ding her ein netter Krimi, der auch hier und da mit ein paar überraschenden
Wendungen zu unterhalten weiß. Leider ist die Machart recht bescheiden und denn
außer den - zugegeben recht guten - Dialogen hört man hier fast nichts. Trotz
einfacher Kulisse, wird diese kaum hörbar. Schade, dass wäre vor 30 Jahren in
Ordnung gewesen, für ein Hörspiel aus heutigen Tagen ist das einfach zu wenig.
Schade, denn hier hat man einfach zu erreichende Punkte verschenkt. |
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