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Nur ein toter Gourmet

Kriminalhörspiel - ein Hörspiel von Robert Brack, DLR 2007


Der Restaurantkritiker Lou Weinert vom ´Hamburger Abendblatt´ fällt beim Essen im Nobelrestaurant Geiger tot vom Stuhl. Obduktionsergebnis: Vergiftung durch eine Substanz, die sich nach getaner Wirkung nicht mehr nachweisen lässt. Kommissar Leipziger bekommt schnell heraus, dass es sich um ein Nervengift handelt, das aus der Zeit des Kalten Krieges stammt.
Merkwürdig ist auch, dass Lou Weinert in seinen letzten Artikeln plötzlich alle Restaurants in Grund und Boden kritisierte - außer einem, das erst kürzlich eröffnet wurde. Was dessen ängstlicher Chefkoch, sein neugieriger Kellner und die beiden korsischen Besitzerinnen - die auch noch verschwunden sind - mit dem Mord zu tun haben, muss der Kommissar erst noch herausfinden.


hoerspielTIPPs.net:
«Sicherlich ist der Fall im Milieu der Nobelrestaurants recht unterhaltsam geraten. Hier und da ist allerdings der Witz auch schon mal etwas bemüht und nicht jede Pointe wirkt wirklich frisch. Hinter der leichten Unterhaltung, geht ein bisschen der Fall an sich unter, obwohl der gar nicht so schlecht ist, dass man ihn mit Humor kaschieren müsste.

Einige Szenen sind aber auch gerade aufgrund ihres Witzes hörenswert. Hier ist insbesondere der Dialog mit Wolfgang Völz als Bratwurstbudenbesitzer wirklich gelungen und unterhaltsam. Er liefert auch zusammen mit Friedhelm Ptok die beste Sprecherleistung in diesem Hörspiel ab.

Viele meisten anderen Sprecher ergehen sich im Overacting und können nicht wirklich überzeugen. Das ist zum großen Teil zu affektiert, um gut zu sein.

Die Umsetzung ist erwartungsgemäß gediegen - keine großartigen Auskleidungen der Hörkulisse -man beschränkt sich auf den Text und hofft, dass der Witz zündet.

Das tut er leider nicht immer und so bleibt ´Nur ein toter Gourmet´ ein Hörspiel, das mich nicht wirklich überzeugen konnte. Insgesamt zu aufgesetzt, um wirklich gut zu sein. Schade, denn die Geschichte an sich, ist gar nicht so verkehrt.
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