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Olga La Fong

ein Hörspiel von Eugen Egner, WDR 2008


Susanne Jansen; Bild: WDR/Sibylle Anneck
Fotografieren Sie die Seriennummer auf der Unterseite von Olga La Fong!´ Es gibt gewiss leichtere Arbeitsaufträge. Zumal man nie wissen kann, ob die Telekommunikationsfirma den Telefonanschluss nicht hinterrücks lahmlegt hat. Und wenn sich zur Unerbittlichkeit der Arbeitswelt in Form des Foto-Auftrags noch der Terror der Massenmedien in Form von dichtenden Schaffnern gesellt, ist die Katastrophe schnell perfekt. Selbst mit einer Reichs-Lochkamera und einem Andersen-Schürfbock ausgestattet wird es unter diesen Umständen höchst schwierig, Olga La Fongs Seriennummer abzulichten. Als schließlich zu allem Überfluss die Texas Rangers folgenschwer ins Zeitgefüge eingreifen, kann nur noch die Staatsmacht helfen. Doch auch die versagt. Polizisten, die an nichts anderem interessiert sind als der Produktion infernalischen Lärms, können den Bürger nicht mehr schützen.

Eugen Egner, geboren 1951, preisgekrönter Meister des Grotesken (Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor 2003), lebt in Wuppertal, wo er abgründige Geschichten und Zeichnungen anfertigt, u. v. a. für die Zeitschrift Titanic. Für den WDR schrieb er bereits mehrere Hörspiele, zuletzt das Manuskript zu der
5.1.-Produktion ´Shuk´ (2008).


Eugen Egner, geboren 1951, preisgekrönter Meister des Grotesken (Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor 2003), lebt in Wuppertal, wo er abgründige Geschichten und Zeichnungen anfertigt, u. v. a. für die Zeitschrift Titanic.

hoerspielTIPPs.net:
«Olga la Fong´ ist ein Hörspiel, das nicht sofort den Hörer packt und in seinen Bann zieht. Dazu braucht es schon ein paar Minuten der Gewöhnung, zumindest für die, die bislang von Autor Eugen Egner noch nichts vernommen haben. Denn ´Olga la Fong´ hat einen ganz eigenen Stil. Ist man aber über die Phase der ersten Verwunderung hinaus, dann nimmt einen Egner mit auf eine äußerst unterhaltsame Reise, und man lauscht gebannt und fiebert mit, ob es denn wohl gelingen wird, die Seriennummer auf der Unterseite von Olga la Fong mit der Reichslochkamera zu fotografieren. Ein Mix aus herrlichen Elementen, die, wie es sich für ein ordentliches Humorgefüge gehört, gerne auch immer wiederkehren.

Ein Mix aus großen, altbekannten Sprechern und jungen, frischen Stimmen sorgt für den passenden Klang. Der Humor wirkt, weil man nicht lustig klingen will. Hier und da unterläuft ein Sprecher dies etwas, was aber den guten Gesamteindruck kaum schmälert, sondern als eigene Facette vertretbar bliebt.

Eines der ungewöhnlichsten, aber auch eines der unterhaltsamsten Hörspiele, das ich in diesem Jahr gehört habe. ´Olga la Fong´ ist ein Muss für alle, die sich von Skurrilitäten nicht zurückschrecken lassen.
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Vorstellung im OhrCast


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