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Schöne Künste

ein Hörspiel von Ingomar von Kieseritzky, NDR 2010


Eine Mordserie an ambitionierten Repräsentanten des Hohen Kulturbetriebs hält das Ermittlungs-Duo Schwartz und Weiss in Atem. Nach welchem Muster verfährt der oder die Mörder? Die amerikanische Lyrikerin musste ebenso dran glauben, wie die große Hoffnung des österreichischen Literaturbetriebs, Wurmser. Das Kuriose: Alle Opfer tragen Botschaften am Körper. Dem Ton nach sind sie mal freundlicher: "Adé, mein lieb, die Zeit der Mittelmässigkeiten ist abgelaufen", mal grober: "Genug Wörter geschunden, Musik verhunzt, Servus, du dämliche Punze." Zuweilen sind es Selbst-Entäußerungen des Täters, die Rückschlüsse auf seine Identität zulassen. "Ich bin ein Nichts, das nichtet." Alsbald beginnt die hermeneutische Fahndungsarbeit der Ermittler. Die Botschaften sind schließlich als lyrische Gedichte zu verstehen. Seinen finalen Mord hat er bereits angekündigt ...

Ingomar von Kieseritzky, 1944 in Dresden geboren, lebt seit 1971 als freier Schriftsteller in Berlin. Verfasser von Romanen, Erzählungen und über 100, vielfach preisgekrönten Hörspielen, darunter "Compagnons und Concurrenten oder Die wahren Künste" (Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1996). Der NDR produzierte zuletzt: "Doyles Dilemma" (2003). Literarische Auszeichnungen, u. v. a.: "Bremer Literaturpreis" (1989) und "Alfred-Döblin-Preis" (1997). Stadtschreiber von Bergen 2006/2007.

Als Download / Im Handel verfügbar seit / ab: 12.05.2019

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