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Commissario Brunetti (1) Venezianisches Finale

Kriminalhörspiel - ein Hörspiel von Donna Leon, SDR/DLR/WDR 1997


Skandal in Venedigs Opernhaus ´La Fenice´: In der Pause vor dem letzten Akt der ´Traviata´ wird der deutsche Stardirigent Helmut Wellauer tot aufgefunden. In seiner Garderobe riecht es unverkennbar nach Bittermandel - Zyankali. Ein großer Verlust für die Musikwelt und ein heikler Fall für Commissario Guido Brunetti. Dessen Ermittlungen bringen Dinge an den Tag, wonach einige Leute allen Grund gehabt hätten, den Maestro unter die Erde zu bringen. Der Commissario entdeckt nach und nach einen wahren Teufelskreis aus Ressentiments, Verworfenheit und Rache.

Donna Leon geboren am 28. September 1942 in New Jersey, lebt seit 1981 in Venedig. Commissario Brunetti machte sie weltberühmt – in Deutschland ist sie eine der erfolgreichsten Bestsellerautorinnen. Auf ihren Wunsch hin erscheinen ihre Bücher nicht auf Italienisch, damit die Venezianer, von denen sie ihre Geschichten und Anregungen hat, weiter unvoreingenommen mit ihr umgehen. Im Jahre 2003 erhielt sie den unter anderen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Bayerischen Staatskanzlei und dem Bayerischen Rundfunk getragenen "Internationalen Buchpreis Corine" in der Sparte Belletristik. Ihre Leidenschaft gilt der Barock-Oper, nach eigenen Angaben besucht sie fast jede wichtige Inszenierung in Europa. Besonders mag sie die Werke von Georg Friedrich Händel.

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«Commissario Brunettis erster Fall und damit auch Donna Leons Premiere wurde in einer Co-Produktion von SDR, DLR und dem WDR unter der Regie von Hans Gerd Krogmann als Hörspiel umgesetzt.

Leider ist der Auftakt nicht gerade gelungen. Die Geschichte ist doch recht dünn und lebt von vielen Klischees, insbesondere bei der Charakterisierung der einzelnen Figuren. Der Plot an sich ist auch eher durchschnittliche Krimikost und bietet wenig Überraschendes.

Auch die Umsetzung ist für meinen Geschmack etwas zu steril geraten. Zwar bedingt das Thema eine eher behutsame Inszenierung, allerdings übertreibt man es hier ein wenig.
Insbesondere die Erzählpassagen drücken hier den Unterhaltungswert. Zum einen haben die Erzhäler-Texte eher den Charakter von Drehbuchanweisungen, zum anderen werden sie auch von Hannelore Hoger sehr trocken interpretiert. Man hat hier den Eindruck einem Hörfilm, denn einem Hörspiel zu lauschen.

Alles in allem ein etwas durchwachsener Start in die Brunetti-Reihe.
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