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Walk of Fame

ein Hörspiel von Ulrich Bassenge, WDR 2007


Andreas Pietschmann und Tanja Schleiff - Bild: WDR/Sibylle Anneck
Pussy Stanton will nach oben, auf den "Walk of Fame", die legendäre Meile am Hollywood Boulevard, die mit den Namen großer Filmstars gepflastert ist. "Walk of Fame" heißt auch Pussys erster Film, eine Persiflage auf die Produktion eines B-Movies und dessen erschwerte Drehbedingungen: Moskitos, Tsunamis, verschwundene Eingeweideeimer. Nackte Filipinas laufen durchs Bild, bei einem Zombie löst sich der Glibber, und dann geschieht noch ein Mord auf dem Filmset von "Racheengel auf der Blutinsel". Eine saftige Hommage an die allerschlechtesten Filme der 60er und 70er Jahre, an Giallo-, Gore- und Bikerinnen-Movies, Insel-, Foltercamp- und Frauengefängnisfilme, an Sexploitation jeder Couleur sowie schwimmende Leichen. Und an die B-Filmköniginnen Mary Woronov und Candice Rialson. Aber auch eine große Liebesgeschichte zwischen Pussy und Paul, dem Drehbuchautor. Gott sei Dank ohne Bild. Trotzdem ab 18. Das akustische Film-im-Film-Geschehen wird kommentiert von den Splatter-Impresarios und Monsterspezialisten Jörg Buttgereit und Thilo Gosejohann.

hoerspielTIPPs.net:
«""Walk of Fame" ist ein Hörstück, dass einfach Laune macht und sich herrlich mit dem Thema B- (oder eher C-) Movies auseinandersetzt. Sehr überzogen werden hier die Dreharbeiten eines Grottenfilms begleitet.

Hier sorgt man mit einer zwar überzogenen - aber nicht abstrusen Darstellung - über die Produktion eines solchen Trashfilms schon für sehr ordentliche Unterhaltung. Die Krone wird dem ganzen aber durch die Audiokommentare von Jörg Buttgereit und Thilo Gosejohann (ja, es ist der Bruder) aufgesetzt. Diese Idee ist hier noch mal Gold wert!

Auch die Sprecher agieren unter der Regie von Leonard Koppelmann genauso grandios, wie es die Besetzung vermuten lässt. Egal ob Engelbert von Nordhausen als gnadenloser Regisseur oder Tanja Schleiff als navie Darstellerin. Alles passt, alles sitzt - alles macht Spaß.

Zum Glück muss dieses geniale Radiostück nicht in den Archive verschmoren, sondern wurde vom hörverlag in die Verkaufsregale gebracht. Und dort darf man gerne zugreifen, auch - vielleicht auch gerade wenn - einem das Thema eigentlich nicht zusagt.

Denn in dieser Form machen auch die übelsten Klischees richtig Spaß."»

🔥 ARD Online-Award 2007

Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

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Vorstellung im OhrCast

Ursendung: 03.09.2007

Als Download / Im Handel verfügbar seit / ab: 28.05.2020

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