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Wiedersehen mit Herrn Bello

Kinderhörspiel - ein Hörspiel von Paul Maar, WDR - Oetinger Audio 2009


Eigentlich könnten alle zufrieden sein: Sternheim und Verena, die fröhlich vereint zusammen wohnen, Onkel Astor, der sich auf seine alten Tage in Meike Lichtblau verliebt hat, Herr Melchior, der endlich wieder Kontakte zur Außenwelt hat, Max, weil er mit dem besten Hund der Welt, nämlich mit Bello, befreundet ist und Bello, weil er ein Hund ist und trotzdem sprechen kann. Aber weder Bello noch Max sind wirklich zufrieden mit der aktuellen Lage. Max ist unglücklich verliebt und Bello ärgert sich über die Hänseleien der Leute, die sich über sein längeres, rechtes Ohr und eine beginnende Grünfärbung seines Fells lustig machen. Und als wenn das nicht schon genug wäre, wird Bello auch noch entführt.

hoerspielTIPPs.net:
«In Paul Maars dritter Geschichte um den Hund, der zum Menschen wurde, hat Herr Bello wieder vier Beine. Probleme macht ihm eine beginnende Veränderung seiner Ohren und seines Fells, daneben muss sich Max mit dem Gefühl, unglücklich verliebt zu sein, herumschlagen. Diese beiden Aspekte nehmen die ersten Hälfte des Hörspiels fast komplett ein. Fast ein bisschen viel, denn außer einer typischen Teenieschwärmerei mit klischeehaften Tücken, wird hier leider zu wenig geboten.

Es bessert sich zum Glück gegen Ende der ersten Hälfte und im zweiten Teil ist das Problem ganz behoben. Dort machen sich Max und Bello zu Sternheim auf und Bello wird das Opfer einer Entführung. Hier legt die Geschichte ein sehr ordentliches Tempo vor und unterhält über die gesamte Spielzeit ohne merkliche Längen.

Mit einem sehr beeindruckenden Cast hat der WDR dieses Hörspiel als Co-Produktion mit Oetinger Audio erstellt. Unter der Regie von Petra Feldhoff und Philippe Bruehl agieren viele gestandene Radiosprecher, die mit deutlich hörbarer Freude zu Werke sind. Überzeugend ist vor allem erneut Hanns-Jörg Krumpholz als Herr Bello, der eine gute und charmante "Hunde-Performance" abliefert. Den Max spricht in dieser dritten Umsetzung nun nicht mehr Lorenzo Liebetanz, sondern Dante Selke. Auch an seiner Leistung gibt es kaum etwas auszusetzen, einzig ein immer leicht genervt wirkender Unterton ist mir hier aufgefallen.

Untermalt wird die Geschichte von der Musik Mike Hertings, die hier für ein leicht beschwingtes Ambiente sorgt, in dem die Geschichte gut transportiert wird.

Auch wenn die erste Hälfte sich ein wenig zäh anlässt und nur bedingt interessant ist, entschädigt die zweite Hälfte mit einer wirklich unterhaltsamen Geschichte.»

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Ursendung: 28.04.2009

Als Download / Im Handel verfügbar seit / ab: 15.01.2022


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