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Frauentags Ende oder Die Rückkehr nach Ubliaduh

Kinderhörspiel - ein Hörspiel von Fritz Rudolf Fries, mdr 1995


""I knew a wunderful Princess in the land of Oobliadooh ...", Dizzie Gillespie leiht der Sehnsucht der beiden Freunde Peter Arlecq und Klaus Paasch Text und Musik was die Prinzessin anlangt und das Land auch. Beide haben sie im Leipzig der späten 50er Jahre studiert, in Ulbrichts Lieblingsstadt, Romanistik der eine, Zahnmedizin der andere. Mit Hilfe von Jazz, Westbüchern und Mädchen versuchten sie, Rumtreiber und Sympathisanten jeder Art von zwielichtigem Volk, ihrem fahnengeschmückten Vaterland eine Nase zu drehen, dann ließen sie den Aufbau des Sozialismus im Stich. Indes fanden sie auch das Auffanglager Marienfelde, trotz besserer Zigaretten, nicht gut zum Aushalten, so daß die Zukunft sie einholte unter anderem in Gestalt ihrer Ehefrauen und der Kinder, die sie früher kriegten als geplant. Doch der Ernst des Lebens ist selbst nicht ganz ernst. Man stelle sich vor, daß die beiden berüchtigten Bohemiens Made in GDR Anfang der 80er Jahre (nachdem sie zwar nicht Oobliadooh, jedoch ihren Platz im Leben gefunden hatten) eben diese Ehefrauen kurzerhand ins jenseits beförderten, was ihnen Bautzen einbrachte und später eine kleine Befreiung in eine großen: Silvester 1989 sitzen sie wieder in Leipzig und denken zurück."

Fritz Rudolf Fries, Jahrgang 1935, nach einer Kindheit in Bilbao in Leipzig aufgewachsen, Studium der Romanistik dortselbst bei Werner Krauss, mit dem er Anfang der 60er Jahre an die Akademie der Wissenschaften nach Berlin geht. Verliert seine Stelle, als sein erster Roman "Der Weg nach Oobliadooh", 1966 im Westen erscheint; in der DDR darf das Buch erst 1989 herauskommen. Zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Hörspiele; zuletzt "Die Nonnen von Bratislava" (1995).

🔥 Hörspielpreis der Kriegsblinden 1995


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