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Die Maschine steht still

Hörspielbearbeitung - ein Hörspiel von Edward Morgan Forster, NDR 2018 - DAV 2019


In E. M. Forsters Dystopie leben die Menschen in einer unterirdischen, abgekapselten Welt mit allem Komfort: Das ganze Leben ist durch die Dienstleistungen der "Maschine" perfekt geregelt. Die Menschen haben kein Bedürfnis mehr nach persönlichen Begegnungen, man kommuniziert nur über die Maschine, die über allem wacht. Ihr Handbuch ist zu einer Art Bibel geworden, die Menschen sind gefangen in ihrer absoluten Abhängigkeit von der Technik, die sie nicht mehr kontrollieren können. Doch nach und nach geht das Wissen, das hinter der Maschine steckt, verloren und das System wird anfällig für Pannen ... E. M. Forsters visionäres Werk aus dem Jahr 1909 wirft Fragen auf, die von großer Aktualität sind: Wie kann der Mensch seine Selbstbestimmung wahren gegenüber Maschinen, die immer stärker unser Leben bestimmen?

Edward Forster Morgan (1879–1970), britischer Schriftsteller. Romane u.a. Where Angels Fear to Tread (1905), Howards End (1910), Maurice (entstanden 1913/1914, postum 1971 veröffentlicht), A Passage to India (1924). Im Ersten Weltkrieg mit dem Britischen Roten Kreuz und in Ägypten, 1921 Privatsekretär für den Maharaja von Dewas Senior in Indien.

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«Fosters Werk "Die Maschine steht still" stammt aus dem Jahre 1908 beschreibt allerdings erschreckend viel, was heute schon Realität ist. Das Netz und vor allem die virtuellen Blasen, in denen sich die Menschen hier ausschließlich bewegen, ist schon überraschend dicht an der Wirklichkeit. In der Kurzgeschichte stehen Mutter, Vashti, und ihr Sohn Kuno im Fokus. Sie ist in dieser technisierten Welt vollkommen zu Hause, er versucht aus dem System auszubrechen. Die Maschine, die alles lenkt, hat mittlerweile einen göttlichen Status erreicht und bestimmt das komplette Leben der Menschheit. Sie leben unter der Erde, da die Erdoberfläche nur noch mit Atemmaske begehbar ist. Kuno war jedoch unerlaubterweise oben und hat dort Menschen gesehen, die nicht im Einfluss der Maschine stehen. Das nährt seine Hoffnung, ein ebensolches Leben führen zu können. Kuno wurde jedoch gefangen und zurückgebracht. Er glaubt jedoch, dass die Maschine nicht mehr richtig funktioniert und weist auch seine Mutter darauf hin. Diese glaubt nicht daran, bis die Maschine tatsächlich still steht.

Eine großartige SF-Geschichte in einer Umsetzung, die insbesondere durch das sehr starke Schauspiel von Susanne Sachsse und Rafael Stachowiak beeindruckt. »

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Vorstellung im OhrCast

Ursendung: 23.05.2018

Als Download / Im Handel verfügbar seit / ab: 23.08.2019


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