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Das Leben ist viel zu kurz, um offene Weine zu trinken

ein Hörspiel von Guy Krneta, DRS 2003 / CMV 2006


⏰ 48 Min.

🎬 Regie: Geri Dillier

Tontechnik: Norbert Elser, Roland Fatzer, Jack Jakob

🎼 Musik: Jürg Kienberger

🎤 Mit: Ueli Jäggi, Martin Hug, Marco Morelli

Louis, Apotheker, Witwer, SVP-Gemeinderat: In einem Restaurant wartet er auf seinen Zug nach Hindelbank und merkt, dass ihm sein Portemonnaie geklaut wurde. Ein Gast hilft ihm aus: Geri, KMU-Berater, abgewählter SP-Nationalrat. Man kommt ins Gespräch, trinkt ein zweites, ein drittes Bier, kommt sich näher, verpasst den letzten Zug – und strandet gegen Morgen in einem Nachtlokal.

Guy Krneta gelingt in diesem ebenso gewitzten wie abgründigen Kammerspiel eine subtile Annäherung zweier unterschiedlicher Männer. Ueli Jäggi als Louis und Martin Hug als Geri treffen präzis die sprachlichen Zwischentöne, Jürg Kienbergers Musik unterlegt dem Spiel eine augenzwinkernde Melancholie.

Das Stück wurde 2003 mit dem Welti-Preis der Schweizerischen Schillerstiftung ausgezeichnet.


Guy Krneta wurde 1964 in Bern geboren. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Basel. Er ist verheiratet und hat vier Kinder. Nach Studien der Theaterwissenschaft in Wien und der Medizin in Bern ging Krneta 1986 ans Theater, wurde Regieassistent am Stadttheater Bern und am Theater Basel, war Co-Leiter des Theaterfestivals "auawirleben" in Bern sowie Dramaturg an der Württembergischen Landesbühne Esslingen und am Staatstheater Braunschweig. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz arbeitete er als Co-Leiter des Theaters Tuchlaube und als Dramaturg beim Theater Marie in Aarau. Auftragsstücke schrieb er unter anderem fürs Theater Basel, fürs Theater Neumarkt in Zürich sowie für die von ihm mitbegründeten "Matterhorn Produktionen" in Basel. Er ist Mitglied der Spoken-Word-Formation "Bern ist überall" und gilt als Wegbereiter einer zeitgenössischen literarischen Mundart. Krneta engagiert sich auch kulturpolitisch - so initiierte er, u. v. a. das Schweizerische Literaturinstitut in Biel und ist Mitbegründer des Künstlerinnen- und Künstlernetzwerks "Kunst+Politik".

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