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Baader Panik

ein Hörspiel von Oliver Kluck, SWR 2019


Jan Bluthardt; Bild: SWR / Peter A. Schmidt
Was Roland Schimmelpfennig zu Klucks "Das Prinzip Meese" schrieb – "Ein Text, beim besten Willen nicht zusammenfassbar, schnell, wütend, witzig, verzweifelt" –, mag auch für das neue Stück des Autors gelten. "Baader Panik" handelt von der Kultur des ICE-Fahrens und Mobil-Telefonierens, von Kritik und Zensur, von der ostdeutschen Provinz, von Skandalen im und auf dem Theater, von Skandalen in der deutschen Automobilindustrie, von Gerhart Hauptmann und Joseph Goebbels, von Frauenbefreiung, Kunst und Profit und vom Unternehmen Deutsche Bahn. Oliver Kluck wirft kurze Schlaglichter auf die deutsche Gegenwart und Vergangenheit, zornig, komisch, gnadenlos. "Dass am Ende vieler Worte nicht zwangsläufig ein verwertbares Produkt stehen muss, scheint gleichzeitig charakteristisch zu sein für Autor und Figur. Beide üben bei jeder noch so geringen Gelegenheit Entzug. Geliefert wird alles Mögliche, nur nicht das, was bestellt wurde und bezahlt." "Meine Texte enthalten statt einer Lösung eine Mischung aus Unruhe, Unordnung und Unsicherheit." (Oliver Kluck)

Oliver Kluck, geboren 1980 in Bergen auf Rügen, ausgebildet als Lokführer, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Seine Stücke sind u. a. "Das Prinzip Meese", "Warteraum Zukunft", "Männer Frauen Arbeit", "was zu sagen wäre warum". Kluck erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

Ursendung: 29.09.2019


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