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Triptychon eines seltsamen Gefühls

Hö - ein Hörspiel von Beatrice Fleischlin, SRF 2019


Die Schweizer Performerin Beatrice Fleischlin ist der Liebe auf der Spur. In all ihren diversen Gestalten. Dieser unfassbaren Urgewalt, die einen packt, beflügelt, durchschüttelt, verbrennt, erschöpft. Bizarr,grotesk, bombastisch. Ein Trip durch den Dschungel des Begehrens – wie dieses Hörspiel.

In der Anlage ihres Stückes nimmt Beatrice Fleischlin Bezug auf das dreiflügelige Gemälde "Der Garten der Lüste" des niederländischen Renaissancemalers Hieronymus Bosch. Im ersten Teil (bei Bosch der "Garten Eden") materialisiert sich die Liebe in Form eines Paares, mehrstufig und in verschiedenen Varianten gleichzeitig. Im zweiten Teil verliert man sich, analog zu Boschs Wimmelbild, in einer polymorphen Parklandschaft des multiplen Begehrens. Und im dritten Teil (den der Maler mit höllischen Kreaturen bevölkert) bricht eine regelrechte Orgie aus, mit David Hasselhoff, Ameise, Kuh, Gorilla und anderen Gummitieren, die sich durch die Lüfte taumelnd vielfältig bespringen. So erhaschen sie alle "ein paar Happen vom grossen Leidenschaftsbraten".

"Triptychon eines seltsamen Gefühls" entstand in der Spielzeit 2011/12, als Beatrice Fleischlin am Theater Basel als Hausautorin engagiert war. Reto Ott hat den Bühnentext für seine Hörspielinszenierung neu eingerichtet, die Soundartistin Amandine Casadamont aus Paris hat die passenden Klangwelten dazu geschaffen.


Ursendung: 17.11.2019

Als Download / Im Handel verfügbar seit / ab: 17.11.2019

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